BKA enthüllt: So tricksen Drogenkartelle | Politik

28.10.2025 - Salı 13:18

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Berlin – Sie tarnen Kokain als Fruchtsaft, holen Drogenpakete mit Schlauchbooten an Land – Europas Drogenkartelle arbeiten mit immer raffinierteren Tricks.

BKA-Präsident Holger Münch (64) schilderte bei der Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität, wie findig und rücksichtslos die Drogen-Dealer inzwischen vorgehen. Deren kriminelle Netzwerke sind extrem anpassungsfähig und nutzen modernste Technik.

Der BKA-Präsident: „Täter sind innovativ und können ihre teils enormen finanziellen Ressourcen flexibel einsetzen, um ihre Schmuggelmethoden anzupassen.“

BKA-Präsident Holger Münch (2.v.l.) bei der Vorstellung des Drogenberichtes mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU, r.) und Hendrik Streeck (48,l.), Drogenbeauftragter der Bundesregierung

BKA-Präsident Holger Münch (2.v.l.) bei der Vorstellung des Drogenberichtes. Anwesend waren Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU, r.) und Hendrik Streeck (48,l.), Drogenbeauftragter der Bundesregierung

Foto: Arne Dedert/dpa<!-->

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Das sind die neuesten Tricks der Drogen-Dealer

▶︎ Dropoff auf hoher See: Frachter geben Drogen auf dem offenen Meer weiter – entweder durch Übergabe oder durch Abwurf ins Wasser

▶︎ Drogen-U-Boote: Mini-U-Boote oder halbtauchende Fahrzeuge bringen das Rauschgift unbemerkt an Land

▶︎ Highspeed-Schlauchboote: Übernehmen die Ware direkt auf hoher See – schnell, leise, kaum zu stoppen

Und dann kommt Münch zu einem besonders perfiden Trick:

„Zudem beobachten wir in den letzten Jahren den Trend, dass OK-Gruppierungen (Organisierte Kriminalität, Anm. d. Red.) das Kokain mittels chemischer Verfahren in quasi legale Exportwaren einbringen, also beispielsweise in Gewürze, in Fruchtsäfte oder Kunststoffe, die von Südamerika nach Europa geliefert werden.“

Dabei wird das Kokain so vermischt, dass es bei Einfuhrkontrollen an Häfen oder an Flughäfen, nicht zu entdecken ist.

[-->Anschließend wird es in illegalen Laboren mitten in Gewerbegebieten wieder extrahiert und in konsumfähige Formen gebracht.

Laut Lagebild haben sich zudem die Hauptrouten des Kokains nach Europa verschoben. Wurden 2023 in den Drogen-Hotspots Antwerpen und Rotterdam noch rund 175 Tonnen Kokain sichergestellt, waren es 2024 nur noch 69 Tonnen. Das liegt nicht am Rückgang der Lieferungen, sondern an neuen Schmuggelrouten.

▶︎ Spanien und Frankreich gewinnen als Einfallstore für Kokain in die EU rasant an Bedeutung.

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