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Ungewohnte Worte von Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD). Im ARD-„Sommerinterview“ kritisierte er die Corona-Politik! Scholz: „Es hat ein paar Entscheidungen gegeben, die drüber waren.“
Der Kanzler nennt Beispiele: „Also, warum man zu bestimmten Zeiten nicht draußen spazieren gehen konnte, wenn man eine Maske trug und niemandem begegnete im Wald, das hab’ ich nicht verstanden und das, glaube ich, hätte nicht sein müssen.“
Es gebe „mittlerweile zurecht Gerichtsurteile“, „die zum Beispiel bestimmte Ausgangssperren ab einer bestimmten Uhrzeit kritisiert haben“.
Klartext: Solche Freiheitseinschränkungen für die Deutschen waren aus Sicht des Kanzlers überzogen und unnötig!
Scholz setzt auf Bürgerräte zur Aufarbeitung
▶︎ Journalist Markus Preiß (46) fragte Scholz, warum es bisher keine Aufarbeitung dieser Politik gegeben habe. Scholz: „Es hat jetzt viele Diskussionen darum gegeben, was man machen kann. „Am sympathischsten“ sei ihm „der Vorschlag, Bürgerräte mit der Frage sich beschäftigen zu lassen.“ Das finde er „nicht schlecht“.
▶︎ Auch auf Kritik am Bürgergeld ging der Kanzler ein, sagte, man müsse dafür sorgen, „dass niemand, der arbeiten könnte, das nicht tut.“ Deshalb habe er „härtere Sanktionen“ möglich gemacht. Und auch Schwarzarbeit will der Kanzler erschweren, sagte, es dürfte nicht passieren, „dass jemand nicht arbeitet, das verschweigt und gleichzeitig Bürgergeld kriegt.“
Für den Kanzler ungewohnt klare Worte.
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