Bundespolizei mit Schock-Zahlen: So gefährlich sind unsere Bahnhöfe! | Politik

24.11.2025 - Pazartesi 15:54

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Frankfurt am Main – Neue Schock-Zahlen zu deutschen Bahnhöfen. 2024 schossen die Delikte massiv nach oben: 19,2 Prozent mehr Sexualdelikte, 5,9 Prozent mehr Gewalt, 10,2 Prozent mehr Angriffe auf Bahn-Polizisten.

Für den neuen Jahresbericht der Bundespolizei wurden die Delikte an 5700 Bahnhöfen und Haltestellen in ganz Deutschland ausgewertet. Auch die Vorkommnisse in den Zügen, die täglich auf einem Schienennetz von 33478 Streckenkilometern unterwegs sind. Die einzige gute Nachricht: Die Zahl der Gesamt-Straftaten ist um 10,1 Prozent gesunken. Bleibt aber weiter auf einem hohen Niveau von 381.894 Straftaten.

Heißt: Jeden Tag gibt es mehr als 1000 Delikte an deutschen Bahnhöfen und in Zügen.

▶ Besonders gestiegen sind Sexualdelikte: 2262 – das sind jeden Tag sechs. Mehr als die Hälfte (55,1 Prozent) sind sexuelle Belästigungen. 5,4 Prozent sind u.a. sexuelle Übergriffe, Vergewaltigungen, Missbräuche von Kindern und Jugendlichen.

▶ Die Gewaltdelikte sind auf 27.160 gestiegen, ein Plus von 5,9 Prozent. 16.035 (59 Prozent) sind Körperverletzungen wie Faustschläge. Bei 2,2 Prozent, also 609 Mal, wurden Messer eingesetzt.

Nicht nur Großstädte, auch kleine Bahnhöfe und ländliche Regionen sind von der ausufernden Gewalt betroffen. Im Bericht heißt es: „Gewaltdelikte beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Reisenden nachhaltig.“

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Quelle: DPA

Am Hauptbahnhof Frankfurt am Main wurde im August 2024 ein Mann mit einem Kopfschuss ermordet

Am Hauptbahnhof Frankfurt am Main wurde im August 2024 ein Mann mit einem Kopfschuss ermordet

Foto: Jürgen Mahnke

Schrecklicher Gewalt-Höhepunkt 2024 im Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Am 20. August wurde Abdul Kadir E. (†27) gegen 21 Uhr im Frankfurter Hauptbahnhof von hinten erschossen.

▶ Gestiegen sind auch die Angriffe und Übergriffe auf Bundespolizisten, die in Bahnhöfen und in Zügen arbeiten: 10,2 Prozent mehr als im Vorjahr – auf 2.230. Heißt: Jeden Tag kommen bis zu sechs Bahnpolizisten verletzt nach Hause.

Im Bericht heißt es: „Die Angriffe erfolgten fast immer mittels körperlicher Gewalt, durch Fußtritte, Faustschläge, Anspucken, Bisse sowie Kopf- und Körperstöße. Bei jedem achten Angriff wurden auch Gegenstände als Tatmittel verwendet. Am häufigsten Flaschen, Steine und Dinge des täglichen Gebrauchs.“

Die Politik reagiert zwar, aber die Zahlen gehen trotzdem nicht runter: Waffen- und Messerverbote wurden eingeführt. Gleichzeitig rüstet die Bundespolizei technisch auf und stattete 143 Bahnhöfe mit 11.000 Kameras aus. Das sind fast doppelt so viele wie 2012.

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