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Bundespräsidentin blamiert: Verpatztes Trump-Telefonat kostet die Schweiz Milliarden | Politik
06.08.2025 - Çarşamba 01:49
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Im Zollzoff mit Donald Trump kam die EU mit einem blauen Auge davon, in der Schweiz herrscht derweil Entsetzen: Das deutsche Nachbarland wurde vom US-Präsidenten mit einer extrem hohen Einfuhr-Abgabe von 39 Prozent belegt.
Für das Fiasko wird in der Schweiz Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter verantwortlich gemacht. Sie soll das entscheidende Telefonat mit Trump vermasselt haben. Dieser habe sie als „oberlehrerhaft“ empfunden, berichtet der „Tagesanzeiger“.
Nur dreieinhalb Wochen zuvor hatte die Bundespräsidentin noch in einem Zeitungsinterview frohlockt: „Irgendwie habe ich den Zugang zu Trump gefunden.“ Sie habe zur Vorbereitung sein Buch „Art of the Deal“ gelesen.
Bundespräsidentin wollte zehn Prozent rausholen
Trotzdem kam es am 31. Juli kurz nach 20 Uhr zum Eklat: Das Telefonat zwischen Keller-Sutter und Trump eskalierte. Sie wollte eine Zehn-Prozent-Einigung, Trump war das viel zu wenig. Der US-Präsident verlor laut Schweizer Medienberichten nach und nach die Lust, zu verhandeln.
Im April hatte Trump der Schweiz noch mit einem Zollsatz von 31 Prozent gedroht. Nach dem eskalierten Telefonat erhöhte er auf 39 Prozent
Die Bundespräsidentin versuchte laut „24 Heures“ noch, das Gespräch zu retten. Sie soll Trump demnach immer wieder erklärt haben, wie es zu dem Handelsdefizit von 39 Milliarden Dollar gekommen war. Doch das machte die Sache offenbar nur schlimmer, soll von Trump als „moralisierend“ empfunden worden sein. Laut dem Bericht bekam eine beteiligte Schweizer Diplomatin um 20.38 Uhr eine SMS von amerikanischer Seite: Es sei besser, das Gespräch zu beenden, bevor es völlig ausufere. Zwei Minuten später endete das Telefonat. Dann war klar: Es gibt keinen Deal!
Später am Abend dann die Hammer-Nachricht aus Washington: Die USA verhängen einen noch höheren Zoll als ursprünglich angedroht – 39 Prozent! Rumms! Aus dem Weißen Haus hieß es zur Begründung, die Schweiz habe sich geweigert, „bedeutende Zugeständnisse“ zu machen.
Hier liefen die Gespräche harmonischer: EU-Chefin Ursula von der Leyen einigte sich mit Donald Trump auf einen Zollsatz von 15 Prozent. Wenige Tage bevor er mit der Schweiz telefonierte
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