BVB setzt Zeichen bei den Vereinten Nationen | Sport

18.06.2025 - Çarşamba 23:46

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Der BVB hat Fußballgeschichte geschrieben – nicht auf dem Rasen, sondern auf der größten politischen Bühne der Welt!

Als erster Fußballverein überhaupt war der BVB im Rahmen der Klub-WM zu Gast bei den Vereinten Nationen in New York, um über den Kampf gegen Antisemitismus und das Erinnern an den Holocaust zu sprechen.

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Bei der Veranstaltung des World Jewish Congress (WJC), der deutschen UN-Mission und des UN-Büros für Völkermordprävention traten am Montag BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer (56) und Antidiskriminierungsbeauftragter Daniel Lörcher als Sprecher auf – mit klaren Botschaften!

Cramer: „Ich habe schon oft über unser soziales Engagement, unseren Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus gesprochen. Manchmal werde ich gefragt, warum wir das tun. Die Antwort lautet: Weil wir es können.“

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Und weiter: „Bei Borussia Dortmund haben das Gedenken an den Holocaust und der Kampf gegen Antisemitismus einen hohen Stellenwert – und auch nach dem 7. Oktober 2023 haben wir klar Stellung bezogen – in Solidarität mit den Betroffenen und an der Seite der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und weltweit.“

Emotionaler Höhepunkt: Der Auftritt von Ayelet Epstein, deren 21-jähriger Sohn Netta am 7. Oktober 2023 im Kibbutz Kfar Aza ermordet wurde. Epstein schilderte, wie ihr Sohn großer Fan europäischer Spitzenmannschaften war – darunter auch Borussia Dortmund. „Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen Sprachen sind durch die Liebe zum Sport und zum Fußball vereint und verbunden. Aus diesem Grund gibt mir der Sport im Allgemeinen und der Fußball im Besonderen Hoffnung und kann ein Werkzeug und eine Plattform sein, um diese Welt zu verändern.“

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Quelle: BVB

Der BVB hat nach Nettas Tod verschiedene Initiativen gestartet, um seine Geschichte sichtbar zu machen und mithilfe des Sports Heilung zu bringen.

Maram Stern, Vizepräsident des World Jewish Congress, lobte das Engagement der Dortmunder: „Der Verein hat als Katalysator für einen großen Teil der Arbeit zum Thema Antisemitismus und Gedenken im Fußball gedient.“

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