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CHIO in Aachen: Starke Damen! Aber: Deutsche Springreiter verpassen Triumph! | Sport
05.07.2024 - Cuma 14:46
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Die deutschen Springreiter verpassten beim CHIO in Aachen den 31. Erfolg im Nationenpreis.
Gut drei Wochen vor den Olympischen Spielen in Paris ritt das Quartett von Bundestrainer Otto Becker (65) auf Platz 6.
Den Sieg unter Flutlicht sicherte sich in der Soers vor 40 000 begeisterten Zuschauern die Equipe aus Irland, vor Mexiko und Großbritannien (je 4 Fehlerpunkte). Für die Iren, die am Ende null Fehlerpunkte nach Hause ritten, war es der insgesamt sechste Triumph in Aachen, der erst seit 2010.
[-->Das deutsche Quartett mit André Thieme (49/Plau am See) auf Chakaria, Jana Wargers (32/Emsdetten) auf Limbridge, Kendra Claricia Brinkop (29/Wolvertem/BEL) auf Tabasco de Toxandria Z und Christian Kukuk (34/Riesenbeck) auf Mumbai blieb in keinem der beiden Umläufe fehlerfrei (insgesamt 8 Strafpunkte). Bei den Herren purzelten Stangen, sie sorgten für das Streichergebnis ...
Stark: unsere beide Damen! Jana Wargers und Kendra Claricia Brinkop blieben in beiden Umläufen ohne Abwurf.
Deutsche Damen ohne Fehler!
„Das ist ein Traum, der heute wahr geworden ist mit der Doppel-Null im Nationenpreis. Mein Pferd sprang super. Ich bin wirklich happy“, sagt Wargers strahlend. Kann sie auch sein.
Mit der souveränen Vorstellung sicherte sich Wargers einige Pluspunkte im Kampf um das vierte Ticket des Ersatzreiters für die Olympischen Spiele. Anders an in Aachen dürfen bei den Olympischen Spielen nur drei Paare pro Nation (dann ohne Streichergebnis) starten.
Thieme enttäuscht: „Das waren zwei ganz untypische Fehler, die ich mir nicht erklären kann. Dank der Damen war es am Ende keine Katastrophe.“
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Im Vorfeld des CHIO hatte der Verband bereits sein Trio für Paris nominiert. Christian Kukuk mit seinem Top-Pferd Checker, Richard Vogel (27/Pfungstadt) mit United Touch S und Philipp Weishaupt (38/Riesenbeck) mit Zineday.
Auch Brinkop strahlte: „Wir Damen haben geliefert. Jana und ich haben super Runden gedreht.“
Einen deutschen Mannschaftserfolg gab es aber dennoch – den 41. im Dressur-Viereck. Am Nachmittag sicherte sich die Dressur-Equipe mit Isabell Werth (54/auf Wendy), Katharina Hemmer (29/Denoix), Ingrid Klimke (56/Franziskus) und Frederic Wandres (37/Bluetooth) den Titel – vor den Niederlanden und Dänemark.
Isabell Werth gewann auf ihrer zehnjährigen Stute Wendy den Grand Prix
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Werth sicherte sich mit Wendy (76,500 %) auch die Einzelwertung vor Klimke und Wandres. Noch wichtiger: Die siebenmalige Olympiasiegerin sammelte Pluspunkte im Kampf um eines der drei begehrten Tickets für Paris.
Werth: „Das Rennen ist relativ offen. Wir müssen hier alle reiten und dann sehen, was der Dressur-Ausschuss sagt.“ Am Sonntag wird nominiert. Den Platz sicher hat Jessica von Bredow-Werndl (38) mit ihrer Stute Dalera. Die Doppel-Olympiasiegerin von Tokio ist beim CHIO in Aachen nicht am Start.
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