D-Day-Desaster: Ist FDP-Parteichef Christian Lindner noch zu halten? | Politik

01.12.2024 - Pazar 10:49

[ad_1]

Hat Parteichef Christian Lindner nach dem D-Day-Desaster und Doppel-Rücktritt (FDP-General Bijan Djir-Sarai und Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann) innerhalb der FDP jetzt noch den notwendigen Rückhalt, um die Partei in den Bundestagswahlkampf zu führen?

Bisher sind in der FDP noch keine Stimmen laut geworden, die Lindners Rücktritt fordern oder auch nur leise Zweifel an ihm wecken.

Hermann Binkert (60), Chef des Forschungsinstituts INSA, sieht Lindners Stellung in der FDP als gefestigt: „Unter FDP-Wählern ist er der beliebteste Politiker seiner Partei. Im parteiübergreifenden Politiker-Ranking bekommt von der FDP nur Wolfgang Kubicki (72) auf bessere Werte.“

[-->► Ob Lindner trotzdem zum Rücktritt gedrängt werden könnte? Meinungsforscher-Urgestein Klaus-Peter Schöppner (75, Mentefactum) rechnet nicht damit, sagt zu BILD: „Ob Lindner nun zurücktritt, ist seine ureigenste Entscheidung.“ Die FDP bringe Lindner einiges Vertrauen entgegen. Die Folge laut Schöppner: „Die Partei ist relativ immun gegen solche Vorwürfe, hat relativ große Chancen, diese Krise zu überstehen und wird weiter an Lindner festhalten.“

► Manfred Güllner (82), Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, rechnet bei einem Lindner-Rücktritt mit einem weiteren FDP-Absturz: „Lindner hat die FDP nach 2013 wieder groß gemacht und wenn er jetzt zurücktritt, wäre die Partei – erst einmal – am Ende.“

Schafft Lindners FDP den Einzug ins Parlament?

► Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke (57, Blätter für deutsche und internationale Politik): „Die gesamte Partei ist auf den FDP-Chef ausgerichtet. Die noch immer jugendlich erscheinenden Nachwuchskräfte Konstantin Kuhle und Johannes Vogel sind nicht bekannt genug, und das alte Schlachtross Wolfgang Kubicki wird sich den Parteivorsitz nicht antun wollen.“ Deshalb werde die FDP alles tun, um Christian Lindner möglichst schadlos davonkommen zu lassen – „anders als das Bauernopfer Djir-Sarai“.

Fakt ist: Dafür müsste die FDP (aktuell 4,5 Prozent) über die 5-Prozent-Hürde kommen.

Laut von Lucke ist das „durchaus möglich“: Lindner setze auf die „Vergesslichkeit der Wählerschaft. Und darauf, dass am Ende sich (mindestens) 5 Prozent finden, die eine neoliberale Wirtschaftspolitik wünschen – und vielleicht sogar die FDP dafür belohnen, dass sie der Ampel den Garaus gemacht hat.“

Von Lucke: „Diese Rechnung könnte durchaus aufgehen.“

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.