„Debatten manipuliert“: EU nimmt Putins PR-Schleuder ins Visier | Politik

03.07.2025 - Perşembe 06:04

[ad_1]

Berlin – Jetzt macht die Bundesregierung Druck im Kampf gegen Putins Propaganda, schlägt öffentlich Alarm. Wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts mitteilte, nutze Moskau die Online-Plattform „Red.“ gezielt zur Manipulation.

Es sei erwiesen, dass „Red.“ (gegründet 2023) im Auftrag Russlands Desinformation verbreite, um damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu schwächen! Mit den professionellen HD-Videos und Artikeln würden „Debatten manipuliert und durch falsche Informationen künstlich angeheizt“.

▶︎ Gegen die Betreiber des offenbar nur als Briefkastenfirma in der Türkei registrierten Unternehmens „Red/Afa Media“ und Gründer Hüseyin Dogru wurden EU-Reiseverbote erlassen, Vermögenswerte eingefroren.

Auswärtiges Amt will Putins Kosten erhöhen

Grund der öffentlichen Stellungnahme: Die Bundesregierung will die Öffentlichkeit sensibilisieren für die Propaganda. Die Verantwortlichen müssten klar benannt, ihre Kosten erhöht werden, hieß es. DENN: Ziel von „Red.“ sei es, Deutschland zu diskreditieren, die gesellschaftliche Spaltung zu vertiefen und das Vertrauen in die Demokratie zu untergraben.

Mai 2024: Anti-Israel-Protestler am Institut für Sozialwissenschaften der Berliner Humboldt-Uni

Mai 2024: Anti-Israel-Protestler am Institut für Sozialwissenschaften der Berliner Humboldt-Uni

Foto: Michael Körner

Ein Mittel: Verharmlosung von islamistischem Terror! Seit dem Terrorangriff der Hamas im Oktober 2023 habe sich „Red.“ vor allem auf Nahost-Berichterstattung und Israel-Kritik konzentriert – mit falschen Darstellungen.

▶︎ Es wurden etwa unbelegte Vorwürfe von Polizeigewalt bei pro-palästinensischen Demos verbreitet. Beispiel: ein Vorfall im Mai in der Berliner Humboldt-Uni, in der Israelhasser Hamas-Symbole schmierten. Mit dabei: „Red.“-Propagandisten.

Ein Interview mit Greta Thunberg verbreitete sich auf „Red“-Kanälen massenhaft

Ein Interview mit Greta Thunberg verbreitete sich auf „Red“-Kanälen massenhaft (Symbolfoto)

Foto: ANDERS WIKLUND/AFP

▶︎ Auch ein Interview mit Greta Thunberg (22) bei einer Berliner Anti-Israel-Demo („Glory to the resistance“) verbreitete „Red.“ - mit Hunderttausenden Abrufen bei „X“.

▶︎ 2023 gratulierte das Portal gar dem einstigen Chef der palästinensischen Terrorgruppe PFLP George Habasch (gestorben 2008) zum Geburtstag, interviewte einen Sprecher des Palestinian Islamic Jihad und einen Hisbollah-Abgeordneten. („taz“)

Solche Beiträge gingen laut Auswärtigem Amt massiv viral – besonders im arabischsprachigen Raum.

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.