„Der König der Löwen“ wird 30: mehr „Hakuna Matata!“ für alle | Geld

17.11.2024 - Pazar 09:32

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Ich war 17, saß mit meiner besten Freundin Conny im „Palette“-Kino, den Arm um einen riesigen Eimer Popcorn gelegt – mein Begleiter für diesen Abend. Mein Freund war gerade zum Ex geworden.

Es ist 1994. Das Jahr meines ersten schlimmen Liebeskummers. Das Jahr, in dem der Disney-Streifen „Der König der Löwen“ nach Deutschland kam. Auf der riesigen Leinwand liefen Timon, das gestreifte Erdmännchen, und Pumbaa, das Warzenschwein. Und mir die Tränen.

Dann plötzlich erklang das Lied: „Hakuna Matata – diesen Spruch sag' ich gern, Hakuna Matata – gilt stets als modern, es heißt: Die Sorgen bleiben dir immer fern.“

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Eigentlich wollte ich an diesem Abend nirgendwo hin. Am liebsten hätte ich mich unter der Decke vergraben. Ein Hollywood-Zeichentrickfilm schien mir nicht die richtige Medizin gegen Herzschmerz. Doch Conny war hartnäckig. Und so saß ich mit meinem Talent in den bordeauxroten Samtsesseln. In der einen Hand ’ne Cola, in der anderen ’ne Packung Tempos.

Als das tierische Duo nun mit seinem fröhlichen Song „Hakuna Matata“ erklärte, dass die Sorgen einfach fernbleiben, musste ich lachen. Nicht, weil die Zeilen plötzlich all meine Probleme lösten, sondern weil diese Situation so herrlich absurd war.

Herrlich scheint derzeit nichts zu sein. Absurd ziemlich viel. Die Welt im Krisenmodus. Deutschlands Regierung zerlegt sich. Alles immer teurer. Autobauer und Jobs wackeln – landauf, landab.

Dankbar für die kleinen Dinge

Ein Vorschlag: Lasst uns alle wieder mehr „Hakuna Matata!“ ins Leben holen. Zumindest bei den kleinen Dingen.

Kleingeld-Kramer an der Supermarktkasse. Hakuna Matata! Schmidtchen Schleicher im Berufsverkehr. Hakuna Matata! Wetter, das immer „zu“ irgendwas ist. Telefonwarteschleifen. Lauttelefonierer. Und so weiter. Hakuna Matata!

Vielleicht ist genau das die Botschaft, die „Der König der Löwen“ uns vor 30 Jahren schenken wollte: innehalten. Statt uns über jeden kleinen Ärger aufzuregen, fragen wir uns lieber: Ist das sinnvoll? Macht es die Situation besser? Oder kostet es uns nur Energie, die wir anderswo dringender brauchen?

Schauen wir stattdessen auf die Habenseite. Die kleinen Dinge, für die wir dankbar sein können: ein Lächeln im Vorbeigehen, ein Moment der Ruhe, ein guter Kaffee.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen: Hakuna Matata!

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