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Die Merz-Mannschaft: Das sind Deutschlands neue Minister! | Politik
28.04.2025 - Pazartesi 08:22
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Das Ministergeheimnis der CDU ist gelüftet!
Am Montag hat CDU-Chef Friedrich Merz seine Kabinettsmitglieder öffentlich gemacht.
Insgesamt müssen die drei Parteichefs – Merz, Markus Söder (58, CSU) und Lars Klingbeil (47, SPD) 17 Ministerposten vergeben: je sieben für CDU und SPD, drei für die CSU.
BILD stellt die Unions-Minister vor:
Katherina Reiche (Wirtschaft und Energie)
Die frühere Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg wird Ministerin für Wirtschaft und Energie. Als ehemalige Chefin des wichtigen Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) ist sie mit Fragen der Energieversorgung bereits vertraut. Aus der CDU wird sie die einzige Ministerin aus dem Osten sein.
Katharina Reiche (51)
Johann Wadephul (Auswärtiges Amt)
Nach der Absage des Europa-Abgeordneten David McAllister wird nun der Schleswig-Holsteiner Johann Wadephul neuer Außenminister – der erste aus den Reihen der Union seit 60 Jahren.
Inhaltlich passt Wadephul: Er gilt als außenpolitische Größe der Union, war zuletzt faktisch schon im Amt – etwa am Freitag, bei seinem Besuch beim britischen Außenminister David Lammy (52), wo er über Europas Rolle bei den von den USA initiierten Friedensgesprächen zur Ukraine sprach. Mitte April war Wadephul bereits in Paris und sprach eineinhalb Stunden mit Außenminister Jean-Noël Barrot (41).
Johann Wadephul (62)
Karin Prien (Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Die CDU-Vizin wird die zweite Schleswig-Holsteinerin am Kabinettstisch. Sie ist Bildungspolitikerin durch und durch – schon seit Juni 2017 wirkt sie als Bildungsministerin in Schleswig-Holstein. 2022 war sie zudem Präsidentin der Kultusministerkonferenz.
Das Ministerium wurde bereits in den Koalitionsverhandlungen auf sie zugeschnitten.
Karin Prien (59)
Thorsten Frei (Kanzleramt)
Thorsten Frei, bislang als erster Parlamentarischer-Chef enger Vertrauter von Partei- und Fraktionschef Merz, wird das Kanzleramt leiten – die Schalt- und Waltzentrale der Bundesregierung. Wie Merz verfügt der Jurist Frei über keine Regierungserfahrung auf Bundes- und Landesebene. Ehe er 2013 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt wurde, war er allerdings viele Jahre Bürgermeister von Donaueschingen.
Thorsten Frei (51)
Nina Warken (Gesundheit)
Neben Frei kommt mit Nina Warken auch die neue Gesundheitsministerin aus Baden-Württemberg. Die Juristin und ehemalige JU-Vize wirkte in der vergangenen Legislaturperiode an der Seite von Thorsten Frei als Fraktionsgeschäftsführerin bereits themenübergreifend. Jetzt muss sie sich in die Gesundheitspolitik einarbeiten. Baden-Württembergs CDU-Landeschef Manuel Hagel (36) dürfe sich besonders über die Nominierung freuen. Er will Baden-Württemberg als führenden Gesundheitsstandort profilieren.
Nina Warken (45)
Wolfram Weimer (Staatsminister für Kultur und Medien)
Eine absolute Überraschung! Der Publizist und Verleger Wolfram Weimer soll als Kulturstaatsminister ins Kanzleramt einziehen. Damit bekommt er zwar kein Ministeramt, aber einen Posten am Kabinettstisch und viel Einfluss in Deutschlands Kulturszene. Der sog. BKM (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) fördert unzählige Kulturprojekte.
Weimer war ehemals Chefredakteur der WELT (gehört wie BILD zu Axel Springer) und des Magazins „Focus“, ehe er mit der Weimer Media Group (u.a. Business Punk, The European) 2012 seinen eigenen Verlag gründete.
Wolfram Weimer (60)
Karsten Wildberger (Digitalisierung und Staatsmodernisierung)
Auch damit hatte niemand gerechnet! Merz holt den Top-Manager Karsten Wildberger als neuen Digitalminister und Chef für die Staatsdigitalisierung in sein Kabinett. Aktuell ist der studierte Physiker Vorstandsvorsitzender der MediaMarkt/Saturn-Gruppe (mehr als 50.000 Mitarbeiter, 22 Milliarden Euro Umsatz, rund 1000 Fillialen). Zuvor machte er u.a. bei T-Mobile, Vodafone und EON Karriere, bevor er die Führung des Milliarden-Konzerns übernahm.
Karsten Wildberger (56)
Patrick Schnieder (Verkehr)
Verkehrsminister wird Patrick Schnieder aus Rheinland-Pfalz. Schnieder ist bislang Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, arbeitete dort eng mit Merz und seinem künftigen Bundesminister für besondere Aufgaben und Kanzleramtsminister Thorsten Frei zusammen.
Patrick Schnieder (56)
Alexander Dobrindt (Innen)
Die CSU-Minister wurden noch nicht offiziell verkündet, gelten aber als gesetzt. Alexander Dobrindt soll als neuer Innenminister die versprochene Politikwende in der Migrationspolitik umsetzen – ihm kommt damit eine Schlüsselaufgabe in der neuen Regierung zu. Der Oberbayer war bereits Bundesverkehrsminister (2013–2017) und ist seit 2017 Chef der mächtigen CSU-Landesgruppe im Bundestag – war damit hinter Fraktionschef Merz die Nummer 2 der Bundestagsfraktion.
Alexander Dobrindt (56)
Dorothee Bär (Forschung und Raumfahrt)
Die 46-jährige CSU-Politikerin aus Unterfranken soll neue Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt werden. Bär ist seit 2002 Mitglied des Bundestags und war von 2018 bis 2021 Staatsministerin für Digitalisierung im Kanzleramt. Das Ministerium soll zentrale Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie und Raumfahrt bündeln und Deutschland als Innovationsstandort stärken.
Dorothee Bär (47)
Alois Rainer (Ernährung und Landwirtschaft)
Der gelernte Metzgermeister führt seit Jahrzehnten den Familienbetrieb in Haibach im Bayerischen Wald. Seit 2013 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags und hat sich dort insbesondere in Haushalts- und Verkehrsthemen profiliert. Als Vorsitzender des Finanzausschusses des Bundestags seit 2021 bringt er umfassende Erfahrung in wirtschaftlichen Fragen mit. Nun soll er das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat übernehmen.
Alois Rainer (60)
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