Die verkleideten Fackelträger waren das große Geheimnis bei Olympia in Paris 2024. Zwei Protagonisten verraten, wie alles ablief. | Sport

27.12.2024 - Cuma 18:41

[ad_1]

Das große Rätsel der Olympischen Spiele wurde bei Social Media gelüftet.

Bei der Eröffnungsfeier in Paris tauchte immer wieder ein maskierter Fackelläufer auf. Er sprang zwischen Tänzern, auf Häuserdächern und übergab das Feuer schließlich an Fußball-Legende Zinédine Zidane (52) vor dem Palais du Trocadéro. Wer war dieser geheimnisvolle Läufer?

Am Tag der Feier hatte Simon Nogueira (31) ein Foto von sich im Kostüm gepostet. Kurz darauf zeigte sich Parkour-Sportler und Rapper Augustin Ciavaldini ohne Maske. Beide Posts verschwanden schnell wieder. Schließlich hatten sie eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben – für zehn Jahre.

Der Schweizer Caryl Cordt-Moller (3.v.r.) ohne Maske. Er ist aktueller Parkour-Weltmeister, gewann 2024 auch die Weltcup-Serie

Der Schweizer Caryl Cordt-Moller (3.v.r.) ohne Maske. Er ist aktueller Parkour-Weltmeister, gewann 2024 auch die Weltcup-Serie

Foto: privat

SPORT BILD weiß: Es gab sogar neun Fackelläufer! Acht Männer und eine Frau. Die Französin Lilou Ruel (21) ist Parkour- und Freerunning-Athletin, gewann 2021 einen WM-Titel. Der Schweizer Caryl Cordt-Moller (24) ist aktueller Parkour-Weltmeister.

Beide springen akrobatisch von Häusern und Brücken. Jetzt erzählen sie, wie alles ablief.

Ende März rief Choreograf Zenzel (32) bei Cordt-Moller an: „Er hat mich gefragt, ob ich im Sommer Zeit habe. Das war’s erst einmal.“ Ruel erfuhr erst Mitte Juni von dem Projekt.

Zenzel wollte den Zuschauern die Sehenswürdigkeiten von Paris auf eine aufregende Weise durch die Parkour-Sportler präsentieren. Zenzel zu SPORT BILD: „Das Publikum sollte glauben, dass es sich beim maskierten Fackelläufer um dieselbe Person handelt.“

Neben Ruel, Cordt-Moller, Ciavaldini und Nogueira waren noch die Sportler Johan Tonnoir, Guillaume Larrazabal, Maxence De Schrooder, Maxime Renaud und Andrea Catozzi dabei.

Anfang Juli war in Paris die Kostümprobe. Ruel: „Da erfuhr ich auch, wer sonst noch alles dabei war. Ich stellte fest, dass ich die anderen alle kannte, weil die Parkour-Szene recht klein ist.“ Während der Spiele teilten sich die Freerunner eine Wohnung.

In der Woche vor der Zeremonie folgten dann die genauen Instruktionen, mit Einzelproben. Ruel war die erste Fackelläuferin, die man bei der Eröffnung sah. Sie lief mit einer pink gekleideten Tanzgruppe, zeigte ein paar Salti und lief mit der Fackel los.

Das Lachen hinter der Maske: Die Französin Lilou Ruel ist Parkour- und Freerunning-Athletin, gewann 2021 einen WM-Titel

Das Lachen hinter der Maske: Die Französin Lilou Ruel ist Parkour- und Freerunning-Athletin, gewann 2021 einen WM-Titel

Foto: privat

Ruel: „Das Kostüm ist zwar schön, aber auch sehr schwer. Mit der Maske sieht man fast nichts, vielleicht noch 40 Prozent. Dadurch sind selbst einfache Salti schwierig. Dazu hält man die sperrige Fackel. Ich habe kleine Hände, was es noch zusätzlich erschwerte.“

Trotzdem sprangen sie im Kostüm sogar über Häuserdächer. „Das war verrückt“, sagt Ruel. „Wegen des Regens war alles sehr glatt. Eigentlich sollten sie eine Sicherheitsweste mit einem Seil tragen. Doch damit fiel alles noch schwerer. Also entschieden sie sich, es ohne zu machen.“

Ursprünglich hätte die französische Stuntfrau die Fackel an Ex-Fußballstar Zidane übergeben sollen. Doch kurzfristig wurde entschieden, dass Ciavaldini dies übernimmt. Als Entschädigung hatte Ruel dann als Einzige der Neun einen großen Auftritt bei der Athletenparade auf dem Champs Élysées am 14. September. Ruel: „Das war Wahnsinn!“

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.