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Diego Maradona: Prozess-Knall! Richterin abgesetzt | Sport
28.05.2025 - Çarşamba 00:26
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Brisante Entwicklung im Prozess zum Tod von Fußball-Legende Diego Maradona (†60).
Richterin Julieta Makintach wurde der Fall entzogen! Es gibt ernsthafte Zweifel an ihrer Unparteilichkeit. Die Richterin soll sich an einer Doku über den Fall beteiligt und so ein Dienstvergehen begangen haben. Sogar der Vorwurf der Korruption steht im Raum! Die Knall-Entscheidung verkündete Maximiliano Savarino, der Vorsitzende des Gerichts in San Isidro nördlich der Hauptstadt Buenos Aires.
Er sprach von einem „äußerst schwerwiegenden“ Vorfall. Er ordnete an, die anstehenden Verhandlungstermine zu vertagen. Am Donnerstag soll nun laut Gericht entschieden werden, ob Richterin Makintach einfach ersetzt werden kann – oder das Gerichtsverfahren mit drei neu ernannten Richtern komplett neu starten muss.
Anwalt Fernando Burlando, der Maradonas Töchter vertritt, hatte im Vorfeld gesagt, es sei ein „Skandal solchen Ausmaßes, dass die ganze Welt über Argentiniens Justiz als schlechtestes Beispiel spricht“.
Der Vorwurf: Richterin Makintach soll unerlaubt im Gericht gefilmt worden sein. Die Aufnahmen sollen Teil einer Doku über den Prozess sein.
Makintach versicherte, sie sei weder an solchen Aufnahmen beteiligt gewesen, noch habe sie diese autorisiert.
Pikant: Argentinische Medien verbreiteten Aufnahmen, die zeigen sollen, wie Makintach am Vortag des Prozessbeginns von einem Kamerateam interviewt wird.
Rückblick: Maradona war am 25. November 2020 im Alter von nur 60 Jahren an einem Herzanfall und einem Lungenödem gestorben. Zuvor hatte er sich nach einer Hirn-OP nicht länger im Krankenhaus, sondern in einer angemieteten Wohnung in einer schicken Gegend nördlich von Buenos Aires pflegen lassen.
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Die Staatsanwaltschaft wirft seinen dortigen Ärzten und Pflegern massive Mängel bei der Betreuung vor. Maradonas Tochter Gianinna sagte, die Angeklagten hätten ihren Vater in einem „dunklen, hässlichen und einsamen“ Ort untergebracht. Sie sollen sich mehr für eine gute Bezahlung als für das Wohl des Ex-Fußballers interessiert haben.
Bei einer Verurteilung drohen den sieben Angeklagten acht bis 25 Jahre Haft.
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