[ad_1]
Historischer Abend in Frankreich!
Völlig überraschend holte nicht die Rechtsaußen-Partei von Marine Le Pen (55) die Mehrheit im französischen Parlament! Stattdessen ging das frisch gegründete Linksbündnis „Neue Volksfront“ als Sieger aus dem zweiten Wahlgang hervor. Platz 2 schaffte Macrons „Ensemble“ („Zusammen“). Le Pen und ihr Top-Kandidat Jordan Bardella (28) sind enttäuschte Dritte.
Experten sind verblüfft, schimpften sie eben noch auf Präsident Emmanuel Macron (46), er habe mit der Auflösung des Parlaments das Land an den Rand der rechtsextremen Machtergreifung gebracht.
Die Polizei ist bereitFrankreichs Linke feiert das Wahl-Ergebnis
Aber sie merken nach dem sensationellen Erfolg der linken Allianz aus Sozialisten, Linksextremen und Grünen: Macrons Kalkül ist aufgegangen, durch Neuwahlen den vermeintlich unaufhaltsamen Aufstieg von Le Pens Rassemblement National zu stoppen.
Wie konnten sich alle so irren?
„Die alten anti-faschistischen Reflexe der Linken haben funktioniert“, sagt Prof. Olivier Roy vom European University Institute in Florenz. Insofern habe Macrons vom Volk geforderte „Klarstellung“ funktioniert.
Aber, so Roy: „Es fehlt eine Führungsfigur. Die Neue Volksfront wird vielleicht einige Zeit halten, doch Macron kann Linken-Führer Mélenchon niemals zum Premier ernennen.“
Triumphiert auf Platz Eins, kann sich davon aber nix kaufen: Linksextremist Jean-Luc Mélenchon (72)
Heißt: Um eine neue Regierung zu bilden, müssen sich bei Linken und Mitte die Spreu vom Weizen trennen. Macron und seine Anhänger werden versuchen, die extrem unappetitlichen linken (antisemitischen, russlandfreundlichen, kommunistischen) Kräfte außen vor zu halten und mit gemäßigten Le-Pen-Gegnern eine eigene Regierung unter einem Premier zu bilden, der landesweit akzeptiert werden kann.
Wer das sein soll, ist bisher völlig offen. Klar ist aber: „Frankreich ist nicht wie Italien oder Deutschland, wo eine Mehrheit im Parlament reicht, um zu regieren“, erklärt Prof. Roy. „Ohne Zustimmung des Präsidenten wird niemand Premierminister“.
Enttäuscht: Marine Le Pen (55)
Drei Lager blockieren sich jetzt gegenseitig
In der Vergangenheit habe das Experiment namens „cohabitation“ (Wohngemeinschaft) – ein Präsident mit einem Premier aus dem gegnerischen Lager – zweimal geklappt. „Aber damals war die Mehrheit im Parlament klar“, erklärt Roy. „Jetzt haben wir drei Lager, die sich gegenseitig blockieren“.
Roys Fazit: „Die Mitte ist letztlich am Schalthebel, weil die Franzosen im letzten Moment doch Angst vor den Extremen haben.“
Also genau das, worauf Macron gewettet hatte …
[ad_2]
Apsny News


Nach Neuer-Schock bei Bayern – „Karriere taumelt dem Ende entgegen“
Eisenkot statt Netanjahu: Herzog vergibt Israels neuen Regierungsauftrag | Politik
FC Bayern: Sky-Experte Didi Hamann fordert Neuer-Entscheidung | Sport
Habecks Staatssekretär Graichen gibt Vorteile der Atomkraft zu | Politik
Handball-Bundestrainer Alfred Gíslason: Gibt keinen Grund, die WM nicht zu gewinnen! | Sport
Klartext bei Illner! US-General: „Putin hat Trump gekauft“ | Politik
Jesús de Miguel: Fußball nimmt Abschied vom verstorbenen Profi | Sport