Donald Trump ist vor Gericht erschienen | Politik

15.04.2024 - Pazartesi 13:43

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Jetzt wird es ernst für Donald Trump (77)!

Der ehemalige und vielleicht-bald-wieder Präsident der USA muss sich vor einem New Yorker Gericht verantworten. Trump wird vorgeworfen, Dokumente gefälscht zu haben, um eine Schweigegeld-Zahlung von 130 000 Dollar an Stormy Daniels geheim zu halten.

Die frühere Pornodarstellerin hatte nach eigener Schilderung im Jahr 2006 Sex mit Trump, was dieser bestreitet.

Wie Bilder zeigen, ist das Enfant terrible der US-Politik jetzt vor Gericht erschienen. Der 77-Jährige gab sich gewohnt siegessicher, trug einen blauen Anzug mit signalroter Krawatte.

Hier geht der 77-Jährige zu seinem Prozess

Hier geht der 77-Jährige zu seinem Prozess

Foto: Derek French/Shutterstock

Einige Fans haben sich vor dem Gerichtsgebäude versammelt

Einige Fans haben sich vor dem Gerichtsgebäude versammelt

Foto: SPENCER PLATT/Getty Images via AFP

Zu Beginn des Prozesses sollen die zwölf Geschworenen ausgewählt werden. Dies ist ein komplizierter Vorgang, der sich tage- oder sogar wochenlang hinziehen kann.

Der Grund: Die von Richter Juan Merchan einberufenen Bürger müssen dutzende Fragen beantworten – unter anderem dazu, ob sie rechtsextremen Gruppen angehören und ob sie Donald Trump in Onlinenetzwerken folgen.

Schweigegelder sind in den USA zwar normalerweise nicht illegal. Doch die Anklage bezieht sich nicht auf das Schweigegeld an sich, sondern darauf, dass Trump die Zahlung in 34 Fällen durch Fälschung von Geschäftsdokumenten getarnt haben soll. So seien für Trump „schädliche“ Informationen vor der Wählerschaft geheim gehalten worden, argumentiert die Staatsanwaltschaft.

Die Anreise des Ex-Präsidenten fand unter extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen statt

Die Anreise des Ex-Präsidenten fand unter extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen statt

Foto: MICHAEL M. SANTIAGO/Getty Images via AFP

Trump bestreitet, Sex mit der Pornodarstellerin gehabt zu haben

Trump bestreitet, Sex mit der Pornodarstellerin gehabt zu haben

Foto: Eduardo Munoz/REUTERS

Jeder einzelne der 34 Anklagepunkte kann mit bis zu vier Jahren Haft bestraft werden - das würde sich auf 136 Jahre summieren.

Experten zufolge ist es aber unwahrscheinlich, dass der Ex-Präsident eine Haftstrafe wirklich antreten müsste, da es seine erste strafrechtliche Verurteilung wäre. Eine Haftstrafe könnte zur Bewährung ausgesetzt werden. Trump hat auf nicht schuldig plädiert. (AFP/ias)

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