Donald Trump: Sein Kleinkinder-Vergleich entfacht Wut bei Putin | Politik

06.06.2025 - Cuma 23:12

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Washington/Moskau – Eine BILD-Frage löst eine wütende Reaktion aus dem Kreml aus! Bei seinem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (69) im Oval Office wurde US-Präsident Donald Trump von BILD-Reporter Paul Ronzheimer nach Sanktionen gegen Russland gefragt – dann hatte der US-Präsident zum Rundumschlag ausgeholt.

Trump zog in seiner Antwort mit Blick auf den Angriffskrieg der Russen eine umstrittene Analogie: „Manchmal sieht man zwei kleine Kinder, die sich wie verrückt streiten“, erklärte Trump. „Sie wollen nicht auseinandergezogen werden. Manchmal ist es besser, sie eine Weile kämpfen zu lassen und sie erst dann auseinander zuziehen.“

▶︎ Genau diese Aussage stößt Russen-Diktator Wladimir Putin (72) offenbar sauer auf!

Kremlsprecher Dmitri Peskow (57) wütete in Richtung Trump und erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Russlands TASS: „Für uns ist das eine existenzielle Frage, eine Frage unserer nationalen Interessen, eine Frage unserer Sicherheit, der Zukunft unserer Kinder und der Zukunft unseres Landes.“

Angriffskrieg wird als Verteidigung verkauft

▶︎ Was der Kremlsprecher wie üblich bei der russischen Kriegspropaganda, unerwähnt lässt: Russland hat im Februar 2022 die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen und führt einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die ukrainische Zivilbevölkerung.

Paul Ronzheimer im Oval Office : BILD fragt Trump nach neuen Putin-Sanktionen

Quelle: BILD

Mit der Propaganda wird die Tatsache verschleiert, dass Russland der Aggressor ist und die Ukraine sich lediglich verteidigt. Im Gegensatz zu Russland greift die Ukraine in ihrem Verteidigungshandeln ausschließlich die militärische Infrastruktur Russlands an – keine zivilen Ziele. Immer wieder versucht Russland, die Verantwortung für den Krieg umzudeuten.

Auch Merz unterstrich im Oval Office Deutschlands Solidarität mit der Ukraine und die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens mit den USA. Dabei betonte Merz die Notwendigkeit, den Krieg zu beenden und appellierte an Trump, Druck auf Russland auszuüben.

Doch der wiederum erklärte Freitagnachmittag (Ortszeit), die Ukraine habe Putin einen Grund geliefert, das Land in Grund und Boden zu bombardieren. Vor Reportern an Bord der Air Force One sagt Trump zudem, er habe noch nicht entschieden, ob er den Vorschlägen des US-Senats folgen und Sanktionen gegen Russland verhängen werde.

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