Donald Trump über Nachfolge: Dieses Kandidaten-Duo hält er für „unaufhaltbar“ | Politik

27.10.2025 - Pazartesi 20:54

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Washington – Noch hat US-Präsident Donald Trump (79) drei Jahre im mächtigsten Amt der Welt vor sich. Doch schon jetzt kommt immer die Frage auf: Wen schicken die Republikaner dann ins Rennen ums Weiße Haus?

Auf seinem Flug nach Japan wurde Trump am Montag an Bord der Air Force One von Reportern auf dieses Thema angesprochen. „Wir haben großartige Leute. Einer von ihnen steht genau hier“, sagte der US-Präsident und zeigte auf US-Außenminister Marco Rubio (54) links von sich. Der schüttelte daraufhin lächelnd den Kopf.

Trump weiter: „Wir haben natürlich J.D. (Vance, Anm. d. Red.), der Vizepräsident ist großartig. Ich glaube, wenn sie jemals eine Gruppe bilden würden, wäre sie nicht mehr zu stoppen. Das glaube ich wirklich.“

Auch der prominente Trump-Aktivist Charlie Kirk (†31) hatte einen Monat vor seiner Ermordung im September die beiden Namen ins Gespräch gebracht. Auf X schrieb er: „J.D. Vance und Marco Rubio wären eines der beeindruckendsten Präsidentschaftspaare, die je zusammengestellt wurden.“

Bilden sie das Republikaner-Team für die Präsidentschaftswahlen 2028? Vizepräsident JD Vance (41, l.) und Außenminister Marco Rubio (54)

Bilden sie das Republikaner-Team für die Präsidentschaftswahlen 2028? Vizepräsident J.D. Vance (41, l.) und Außenminister Marco Rubio (54)

Foto: SAUL LOEB/AFP

Vance und Rubio sind neben Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) die prominentesten Vertreter der Trump-Administration, bezeichnen sich als Freunde. Dass Trump inzwischen große Stücke auf Rubio hält, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn: Der heutige Außenminister wollte 2015 selbst Präsidentschaftskandidat der Republikaner werden, wurde von Trump als „kleiner Marco“ verspottet und in den Vorwahlen geschlagen. Heute ist Rubio einer der einflussreichsten außenpolitischen Berater des Präsidenten.

Trump liebäugelt auch mit eigener Kandidatur

Gleichzeitig befeuerte Trump an Bord der Air Force One Gerüchte, er selbst könnte noch ein drittes Mal antreten. „Ich würde es liebend gerne tun“, sagte er auf eine entsprechende Frage. Als ein Reporter nachhakte, ob er eine dritte Amtszeit nicht ausschließe, antwortete der Präsident ausweichend: „Schließe ich es nicht aus? Ich meine, das müssen Sie mir sagen.“

CNN glaubt, dass Trump mit dem wiederholten Reden über eine dritte Amtszeit verhindern will, irgendwann als Lame Duck dazustehen – also als handlungsunfähige „lahme Ente“. Indem er sich im Rennen hält, muss er immer ernst genommen werden.

Show-Einlage in Malaysia : Auf einmal fängt Trump an zu tanzen

Quelle: AP/Bild

Der 22. Zusatzartikel zur US-Verfassung verbietet eine dritte Amtszeit als Präsident. Einige von Trumps Anhängern hatten spekuliert, er könne als Vizepräsident kandidieren, während ein anderer Kandidat für das Präsidentenamt antritt und nach der Wahl zurücktritt. Ein solches Steigbügelhalter-Manöver schloss Trump aus: „Ich würde das nicht tun. Ich finde, das ist zu durchsichtig. Ich glaube, den Leuten würde das nicht gefallen.“

Trumps ehemaliger Chefstratege Steve Bannon (71) sagte vergangene Woche in einem Interview, es gebe einen Plan, den 22. Verfassungszusatz zu umgehen. „Trump wird 2028 Präsident sein, und die Leute sollten sich einfach damit abfinden“, so Bannon zum Magazin „The Economist“.

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