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Dr. Bernd Ebert wird neuer Chef der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden | Politik
04.03.2025 - Salı 15:53
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Mit dem Abgang von Marion Ackermann (60) zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz nach Berlin suchten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) einen neuen Generaldirektor. Jetzt steht die Personalie fest.
Der Kunsthistoriker Dr. Bernd Ebert (51) tritt am 1. Mai die Nachfolge von Ackermann an. Das sächsische Kabinett hat der Auswahl zugestimmt. Eberts Vertrag läuft bis Ende 2033.
Ebert wechselt aus München nach Dresden, leitete dort seit 2013 die Sammlung für Holländische und Deutsche Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Zudem verantwortet er die Staatsgalerien in Bayreuth und Bamberg. Der Wechsel nach Dresden ist für ihn auch eine Rückkehr. Ebert hatte einst an der Elbe eine Lehre zum Bankkaufmann absolviert.
Nach seiner Banklehre hatte er Kunstgeschichte, Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre in Bonn studiert. Parallel sammelte er praktische Berufserfahrungen unter anderem am Metropolitan Museum of Art in New York und der National Gallery of South Africa sowie in Privatsammlungen und im Kunsthandel. Im Zuge eines mehrjährigen Aufenthalts forschte er zudem in den Niederlanden. Von 2005 bis 2013 war er bei den Staatlichen Museen zu Berlin tätig.
Sachsens Kunstministerin Barbara Klepsch stellte den neuen SKD-Chef am Dienstag in Dresden vor
Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (59, CDU) sagte zur Berufung, Ebert überzeuge mit klaren Vorstellungen, wie er den international renommierten Museumsverbund „in eine vielversprechende Zukunft“ führen wolle. Mit seiner Begeisterung für die Sammlungen und durch seine nationalen und internationalen Erfahrungen und Netzwerke sei er prädestiniert für das Amt.
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind ein Verbund von 15 staatlichen Museen von teils internationalem Rang im Besitz des Freistaates Sachsen. Ausstellungsorte sind u.a. das Residenzschloss mit fünf sowie der Zwinger mit drei Museen, das Albertinum, das Schloss Pillnitz, das Japanische Palais und der Jägerhof. Die Historie reicht zurück bis ins Jahr 1560. Damals gründeten die sächsischen Kurfürsten eine Kunstkammer.
Unter der bisherigen Generaldirektorin Marion Ackermann waren die Sammlungen immer wieder in die Schlagzeilen geraten.
Am 25. November 2019 raubten Mitglieder des Berliner Remmo-Clans das Grüne Gewölbe aus
Trauriger Höhepunkt ihrer Amtszeit war der Millionenraum im November 2019, als Mitglieder des Berliner Remmo-Clans ins Grüne Gewölbe im Dresdner Schloss einbrachen und Schmuckstücke und Diamanten (Versicherungswert rd. 114 Mio. Euro) stahlen. Im Nachgang wurden erhebliche Sicherheitsmängel bekannt. Auch die zeitgemäße Umbenennung von Kunstwerken sorgte unter Ackermann für Kontroversen.
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