Dresdner steigt am Sachsenring ein: Nach Crash und Brüchen! Paul-Comeback in der DTM | Sport

11.09.2026 - Cuma 09:55

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Das ist die schönste Comeback-Geschichte des DTM-Sommers! Nur gut zwei Monate nach seinem schweren Unfall sitzt Maximilian Paul (26) am Wochenende wieder im Rennwagen.

Der Dresdner kehrt beim kommenden DTM-Rennen auf dem Sachsenring (heute bis Sonntag) ins Cockpit zurück. Und das nach einem Horror-Crash, der ihn Anfang Juli schwer erwischt hatte. Da war der Lamborghini-Fahrer auf dem Norisring nahezu ungebremst erst in den BMW von Kelvin van der Linde und kurz darauf frontal in den Reifenstapel gekracht.

Paul zog sich bei dem Unfall Brüche an Schien- und Wadenbein sowie am ersten Lendenwirbel zu. Es folgte eine Operation – inklusive Turbo-Reha.

Der Crash von Maximilian Paul (r.) auf dem Norisring, als er ungebremst in den BMW von Kelvin van der Linde krachte

Foto: Hoch Zwei/Schmidt

„Die Operation ist zum Glück sehr gut verlaufen. Mein Wirbel und mein Bein stehen wieder so, wie sie sollen. Dazu hatte ich ein bisschen Glück mit meinem Körper, weil der Heilungsprozess extrem schnell ging“, erzählt er.

„Ich habe gefühlt 80 Prozent der vergangenen zwei Monate bei meinem Physiotherapeuten verbracht.“ Teilweise sei er sogar bei seinem Therapeuten eingezogen worden. Bis zu dreimal täglich wurde behandelt, dazu intensives Training im Wasser. Hat sich ausgezahlt!

Nur 50 Tage nach dem Unfall wieder im Auto

Bereits 50 Tage nach dem Unfall saß Paul Ende August beim offiziellen DTM-Test auf dem Sachsenring wieder im Rennwagen. Im Lamborghini Temerario GT3 des TGI Team by GRT spulte er 98 Runden ab. Der entscheidende Schritt zurück in die DTM!

„Nach den vergangenen zwei Monaten freue ich mich einfach, wieder im Auto zu sitzen und in der DTM richtig angreifen zu können“, sagt der gebürtige Dresdner.

Vier Fahrzeuge von Lamborghini sind in der DTM am Start – je zwei bei den Teams Abt Sportsline und Grasser Racing

Foto: DTM

Ganz vergessen sind die Folgen des Unfalls allerdings noch nicht. Hier und da zwickt es weiterhin. Besonders am linken Bein hat der Rennfahrer viel Muskulatur verloren. Auch die Beweglichkeit ist noch nicht vollständig zurück.

Paul bleibt trotzdem kämpferisch: „Die Motivation und die Lust aufs Fahren sind viel größer als diese kleinen Schmerzen.“ Jetzt wartet die große Bewährungsprobe: DTM-Comeback auf dem Sachsenring – nur wenige Wochen nach dem Horror-Unfall.

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