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Nach dem Aufstieg ist vor der Party! Seitdem am Samstag der Schlusspfiff der Partie bei Waldhof Mannheim erklang, herrscht bei Dynamo Dresden Extase.
Schon im Carl-Benz-Stadion ging die Post ordentlich ab. Fast eine halbe Stunde lang feierte die Mannschaft gemeinsam mit den knapp 4000 Fans, die die komplette Westtribüne „okkupiert“ hatten. Jubelgesänge lösten sich ab mit lauten Urschreien.
„Endlich haben wir es geschafft, es ist wie eine Erlösung“, brachte es Verteidiger Claudio Kammerknecht auf den Punkt. Die 0:1-Pleite war da Dank der Aachener Schützenhilfe (4:2 gegen Saarbrücken) schon längst vergessen.
Logisch, dass die anschließende Heimfahrt im Team-Bus von Dynamo Dresden eine feuchtfröhliche Angelegenheit war. Die Kaltgetränke gingen weg, wie warme Semmeln. Getreu dem Motto: Wer hart arbeitet, kann auch hart feiern.
Tief in der Nacht bahnte sich der Teambus seinen Weg durch ein rotes Bengalo-Meer
Nächster Höhepunkt: Die Ankunft im Trainingszentrum im Dresdner Ostragehege! Um 1.52 Uhr nachts wurden die Aufstiegs-Helden von rund 3000 (!) Fans euphorisch empfangen. Viele von ihnen harrten stundenlang aus, um diesen Moment miterleben zu können.
Sie tauchten die Straße vor der Walter-Fritzsch-Akademie in ein rotes Meer von hunderten Bengalos, durch die der Bus mit Dauerhupe hindurch glitt. Dazu stiegen massenweise Raketen in den Himmel. Das Schauspiel war selbst kilometerweit weg noch zu sehen und zu hören.
Als die Mannschaft kurz darauf auf dem Balkon des Trainingszentrums erschien, gab´s kein Halten mehr. Dynamo-Schlachtrufe und Lieder hallten wie bei einem Rockkonzert durch die Nacht.
Ein Bild mit Symbolcharakter: Dynamo gehört zu Dresden, wie Semperoper und Hofkirche im Hintergrund
„Wir haben es geschafft. Für euch, für uns und für diese Stadt“, schmetterte Kapitän Stefan Kutschke der Masse per Mikro und Bassbox entgegen. „Es werden auch wieder schwerere Zeiten kommen. Aber jetzt lasst uns diesen Triumph genießen und auskosten.“
Genau das wurde gemacht. Legende Ulf Kirsten stellte klar: „Die Nacht wird durchgemacht.“ Aber auch danach war der Party-Marathon noch längst nicht zu Ende, erreichte seinen Höhepunkt am Sonntagnachmittag mitten im historischen Stadtzentrum. Das hatte schon was Symbolisches: Dynamo gehört eben zu Dresden, wie Semperoper, Zwinger und Frauenkirche.
20.000 Fans feiern am Terrassenufer
Als die Profis um 14 Uhr auf einem riesigen Party-Truck am Terrassenufer vorfuhren, brach ein wahrer Jubel-Orkan los. Knapp 20.000 Fans ließen die Mannschaft hochleben, die sich auf dem Truck ganz langsam den Weg durch die Massen bahnte. Gänsehaut pur!
Bei cooler Malle-Party-Mucke zeigte vor allem der Ur-Dresdner Kutschke seine Qualitäten als Feierbiest, heizte mit seinen Teamkollegen dem Party-Volk ordentlich ein.
Fakt ist: Diese Bilder an so historischer Kulisse zeigen einmal mehr, was dieser Verein für eine Strahlkraft hat…
Tausende Fans an der Elbe: Dresden feiert fulminante Aufstiegs-Party!
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Apsny News


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