Dynamo Dresden: Darum wird Torwart Schreiber zum Bäcker | Sport

24.12.2025 - Çarşamba 06:40

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Auch wenn bei Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden rein sportlich gesehen der Baum brennt, bleibt der Fußball die schönste Nebensache der Welt. Weihnachten ist die Zeit, sich genau das bewusst zu machen. Und daran zu denken, dass es verdammt viele Menschen auf dieser Welt gibt, die deutlich größere Probleme haben, als die Rote Laterne unterm Tannenbaum...

Für Tim Schreiber (23) stand deshalb wie in den vergangenen Jahren fest, mit einer sozialen Aktion Gutes zu tun. Sein Entschluss: Kindern, die nicht das Privileg haben, das Fest der Liebe in Familie feiern zu können, wenigstens für einen kurzen Moment Freude zu schenken und ihre Augen zum Leuchten zu bringen.

Deshalb fuhr der Torwart von Dynamo Dresden zur Ottendorfer Mühlenbäckerei, um selbst Stollen zu backen und diese dann im Kinderheim Dorfhain, das von der DRK Freital Kinder- und Jugendhilfe GmbH betrieben wird, zu übergeben.

„Der Geschäftsführer der Mühlenbäckerei ist mein neuer Nachbar in Altkaditz, wo ich mit meiner Freundin Lilly vor Kurzem hingezogen bin. Da kam uns die Idee mit den Stollen“, erzählt Schreiber. Vollbepackt mit zehn eigenhändig hergestellten Exemplaren fuhr er in den Tharandter Wald. Warum gerade Dorfhain? „Mir war der regionale Bezug wichtig“, erklärt der gebürtige Freitaler. „Dieses kleine Wichtel-Geschenk und auch ein bisschen mit den Kindern zu quatschen, hat sie einfach gefreut.“

Der Dynamo-Torwart sorgte im Kinderheim Dorfhain für eine leckere Überraschung

Der Dynamo-Torwart sorgte im Kinderheim Dorfhain für eine leckere Überraschung

Foto: privat

Diese Geste zeigt: Tim Schreiber hat das Herz am rechten Fleck. Dabei macht er selbst gerade beruflich keine leichte Zeit durch. „Gut war die Hinrunde wirklich nicht, da ist jeder von uns enttäuscht. Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch und muss sagen: Das war einfach nicht gut genug. Den Kopf jetzt in den Sand zu stecken, bringt aber auch nichts. Wir müssen ihn oben behalten und weiter Vollgas geben, eine andere Chance haben wir nicht.“

Kritik oft unter der Gürtellinie

Keine Frage: Die Kritik von außen ist berechtigt. Auch und gerade bei Schreiber geht sie aber teilweise unter die Gürtellinie. „Natürlich bekomme ich das mit, lese auch manche Kommentare. Schön ist das nicht und es wird leider immer schlimmer“, gibt der Keeper zu. „Aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Manchmal bin ich sogar froh, dass über mich geschrieben und nicht über die Mannschaft hergezogen wird. Denn der eine oder andere Spieler nimmt sich das mehr zu Herzen und die Leistung leidet dann vielleicht darunter.“

Vom Tor in die Backstube: Schreiber machte die Stollen gleich mal selbst

Vom Tor in die Backstube: Schreiber machte die Stollen gleich mal selbst

Foto: privat

Schreiber weiter: „Zu mir persönlich ist bisher kaum einer gekommen. Und wenn, dann waren es sehr gute Gespräche. Von Angesicht zu Angesicht ist die Art und Weise des Umgangs miteinander eine andere.“ Schwieriger ist die Meinungsäußerung in den sozialen Medien unter dem Deckmantel der Anonymität.

Auch Fußball-Profis haben Gefühle und Ängste

Auch die weitläufige Meinung, dass Fußballprofis das abkönnen müssen und ja ordentlich „Schmerzensgeld“ dafür kassieren, ändert nichts daran, dass es am Ende auch nur Menschen sind. Mit Gefühlen, Ängsten, Sorgen und Familien. Das sollte man sich gerade in der Weihnachtszeit vielleicht auch nochmal ins Gedächtnis rufen.

Auch Schreibers Freundin Lilly half beim Stollenbacken tatkräftig mit

Auch Schreibers Freundin Lilly half beim Stollenbacken tatkräftig mit

Foto: privat

Erst recht, wenn man weiß, dass es auch einen wie Tim Schreiber, der äußerlich cool wirkt, eben nicht kalt lässt. Den Freitaler Jungen, der auch anderen ein kleines bisschen Freude und Hoffnung schenkt...

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Quelle: BILD/NFL

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