Dynamo Dresden: Erster Boss schmeißt hin | Sport

03.11.2024 - Pazar 08:22

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Dass es bei Drittligist Dynamo Dresden hinter den Kulissen brodelt, war seit längerem bekannt. Jetzt gibt es erste personelle Konsequenzen: Jens Hieckmann (60) ist als Aufsichtsrats-Mitglied zurückgetreten!

„Jens Hieckmann legt sein Amt als Aufsichtsratsmitglied der SG Dynamo Dresden nieder und scheidet mit sofortiger Wirkung aus dem Vereinsgremium der Schwarz-Gelben aus“, vermeldet Dynamo überraschend noch am Abend nach dem 1:1 in Ingolstadt.

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Quelle: BILD

Gründe werden keine genannt. Nach BILD-Informationen setzte ihm der Zoff zwischen Ultras und Verein um den Rückkauf des Fanshops sehr zu. Auch der völlig ausgeuferte Pyro-Wahnsinn im Pokal gegen Darmstadt (2:3 n.V.) hinterließ beim ehemaligen Trainer von Dynamos dritter Mannschaft Spuren.

Jens Hieckmann (r.) war seit 2017 Mitglied im Aufsichtsrat

Jens Hieckmann (r.) war seit 2017 Mitglied im Aufsichtsrat

Foto: Olaf Rentsch

Aufsichtsrats-Chef Jens Heinig: „Wir bedauern seine Entscheidung, nötigen ihr aber unseren Respekt ab und akzeptieren diese gleichzeitig. Er hat zu jeder Zeit gezeigt, dass sein Herz für Dynamo schlägt und hat stets nach den bestmöglichen Entscheidungen für den Verein gestrebt.“

Seit 2017 war Hieckmann Mitglied des Aufsichtsrates im Kultklub, galt vor allem als Fachmann im sportlichen Bereich und genoss bei Spielern, Trainerteam und sportlicher Leitung hohes Ansehen.

Nachrücker werden abgefragt

Wie geht’s jetzt weiter?

Aktuell besteht der Aufsichtsrat von Dynamo Dresden noch aus acht Personen, sechs bis neun müssen es laut Satzung sein. Bedeutet: Das Gremium bleibt handlungsfähig.

„Für die Komplettierung des Aufsichtsrates stehen nachrückende Kandidaten bereit, deren Bereitschaft nun zunächst satzungsgemäß vom Präsidium des Vereins abgefragt werden muss“, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

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