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Die Aufstiegs-Euphorie hat bei Dynamo Dresden zuletzt alles überstrahlt. Dabei ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Denn hinter den Kulissen gibt’s massiven Ärger. Grund: Geschäftsführer David Fischer (40).
Die Kritik am gebürtigen Glashütter kommt inzwischen aus allen Richtungen des Vereins. Und sie ist besorgniserregend! Der BILD-Überblick.
► ZOFF MIT DEN ULTRAS: Kommunikation und Strategie sind eigentlich die Felder des Dynamo-Bosses. Hier soll er aktiv gestalten, dafür wurde er eingestellt. Doch genau dort gibt es massive Versäumnisse.
Fischer ließ den Fanshop-Zoff bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung eskalieren. Bis heute hat er dazu nicht kommuniziert, wie es in der Sache nun weitergehen soll.
Stattdessen ist das Tischtuch zur in Dresden wichtigen aktiven Fanszene komplett zerschnitten. Nach BILD-Informationen platzte zuletzt ein Treffen mit den Ultras, bei denen der Vereinschef mit seiner Herangehensweise gnadenlos abblitzte.
► KONTROLLZWANG: Für Fischer ist Vertrauen gut, Kontrolle aber besser. Er will alles wissen und überall mitreden. Er ist nach BILD-Infos omnipräsent, aber wie ein Phantom. Schüchtert so auch Mitarbeiter ein. Den direkten Kontakt scheut er allerdings.
Fischers unzureichende Kommunikation in Sachen Fanshop-Thema hat zum Bruch mit den Ultras geführt
► VERNACHLÄSSIGTE SPONSOREN: Mehrere Geldgeber merkten gegenüber BILD inzwischen kritisch an, Fischer noch nie persönlich kennengelernt zu haben. Dabei ist die Kommunikation mit den Sponsoren eigentlich seine Hauptaufgabe.
Tatsächlich wurde er nach Heimspielen oft in den VIP-Logen gesichtet. Dort ist er aber dem Vernehmen nach mit anderen Dingen beschäftigt.
► SPORTLICHE FEHLTRITTE: Nach dem Rausschmiss von Ralf Becker wollte Fischer selbst Sportdirektor werden. Während seiner Interimszeit leistete er sich aber beispielsweise mit Dennis Duah und Jan-Hendrik Marx zwei teure Fehleinkäufe.
Die Krönung: Duahs Arbeitspapier bei Dynamo Dresden hat sich nach BILD-Informationen mit dem Aufstieg verlängert, obwohl er nicht eine Pflichtspielminute zum Einsatz kam.
Wie lange schaut Aufsichtsrat noch weg?
Trotzdem mischt sich Fischer immer wieder in sportliche Belange ein. Konsequenz: Auch beim Profi-Team ist er bis auf wenige Ausnahmen unten durch.
Fazit: Von allen Seiten nimmt die Kritik an Fischer permanent zu. Der Aufsichtsrat weiß um die Problematik, hat bisher aber konsequent weggeschaut. Doch wie lange kann das noch gut gehen, wenn der Verein gerade im schweren ersten Zweitliga-Jahr Geschlossenheit braucht?
Der Dynamo-Boss wird immer mehr zur Belastung der Atmosphäre im Klub. Genau das kann für die SGD zu einer Gefahr werden…
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Apsny News


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