E-Auto-Krise in Zwickau: Autopapst geht auf Habeck los | Regional

02.07.2024 - Salı 11:00

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Zwickau – Und wieder Alarmstufe Rot bei Volkswagen in Zwickau! Jetzt steht die Zukunft von bis zu 1 200 weiteren Mitarbeitern im E-Autowerk in Mosel auf der Kippe.

Ihre bis 2025 befristeten Verträge sollen nicht verlängert werden. Schon im vergangenen Jahr waren 270 Stellen befristete Stellen abgebaut und der Schichtbetrieb zurückgefahren worden. In diesem Jahr folgte eine weitere Reduzierung um 500 Stellen.

Dudenhöfer: „Die 1200 Mitarbeiter in Zwickau können sich bei Herrn Habeck von den Grünen bedanken“

Das erneute Job-Beben droht nun, weil immer weniger Kunden die E-Autos von VW kaufen wollen. Für Wirtschaftswissenschaftler und Autopapst Ferdinand Dudenhöfer (72) steht der Hauptschuldige fest.

„Die 1200 Mitarbeiter in Zwickau können sich bei Herrn Habeck von den Grünen bedanken. Der hat zum Jahresende 2023 die E-Autoprämie von heute auf morgen eingestellt und den Markt damit erledigt“, wettert der Experte.

Aber nicht nur Habeck und die Grünen – auch alle anderen Politiker bekommen ihr Fett weg. „Egal ob CDU, AfD, BSW oder SPD, die erzählen neuerdings alle immer wieder, was für eine tolle Innovation der Verbrennungsmotor ist und erledigen so den Elektroantrieb.“ So, meint Dudenhöfer, zerstöre die Politik den Übergang zur Elektromobilität.

Dabei hatte vor allem Volkswagen in Zwickau voll auf E-Autos gesetzt, die Fabrik bis 2019 für 1,2 Milliarden Euro zur reinen E-Auto-Schmiede umgebaut und die Belegschaft um rund 2.700 befristet Beschäftigte aufgestockt.

Absatzprobleme: E-Auto-Produktion in Zwickau

Absatzprobleme: E-Auto-Produktion in Zwickau

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Der große Erfolg blieb aus. Die Modelle von VW – zunächst ID.3, später ID.4, ID.5 sowie Audi Q4 e-tron – blieben Ladenhüter. Grund: hohe Preise, Softwareprobleme und zuletzt vor allem die Konkurrenz aus China.

Auch das ist für Dudenhöfer „die Schuld der Politik“. „Die Chinesen können große Stückzahlen produzieren, somit niedrigere Preise machen und zugleich in Entwicklung investieren. Ganz anders in Deutschland. Durch das Schlechtreden des E-Autos in Deutschland haben es die Autobauer schwer.“

Allerdings: der Experte sieht auch Hoffnung am Horizont, ist sicher, „dass die Absatzzahlen der deutschen Hersteller auch wieder hochgehen werden“. Das allerdings brauche Zeit, die die Mitarbeiter in Zwickau aber nicht haben.

Ab August soll hier das gesamte Werk umgestellt werden – auf weniger Absatz und weniger Mitarbeiter.

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