Eisbären bezwingen Spitzenreiter Mannheim. | Sport

01.11.2025 - Cumartesi 05:18

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Was war das für ein Kampf! Was war das für eine Willensleistung der Eisbären! Der Meister holt einen 1:3-Rückstand gegen Spitzenreiter Mannheimer Adler auf und siegt vor 14.200 Fans in der ausverkauften Uber Arena Adler 4:3 nach Verlängerung. Entscheidender Torschütze: Ty Ronning (62.)

Die Berliner haben sich gegen den Tabellenführer viel vorgenommen. Doch schon nach 25 Sekunden nutzt Mannheim ein Durcheinander in der Eisbären-Abwehr und Kälble staubt zum 0:1 ab (1.). Aber die Gastgeber bleiben weiter dran. Nach sehenswerter Vorarbeit von Bergmann netzt Vikingstad zum 1:1 ein (10.). Allerdings währt der Jubel der Berliner Fans nicht lange. Der erst 16-jährige Penkin, jüngster Spieler der Liga, schließt einen Konter zum 1:2 ab (11.). Zweites DEL-Tor für den Youngster und beide Treffer gegen die Eisbären erzielt.

Die Mannheimer im 2. Drittel effizienter im Ausnutzen ihrer Torchancen. Greco mit straffem Schuss, der noch abgefälscht wird, zum 1:3 (31.). Das Überzahlspiel der Eisbären ist dabei stark verbesserungsbedürftig. Ist das schon die Vorentscheidung? Denkste! Die Eisbären kämpfen stark und Torjäger Pföderl markiert den so wichtigen Anschlusstreffer

- 2:3 (48.). Es kommt noch besser. Vikingstad mit dem schönsten Treffer des Tages per Solo zum 3:3 (50.). Erst spielt er zwei Verteidiger aus und dann noch den Torwart. Verlängerung! Ronning macht dann den 4:3-Willenssieg perfekt. Die Fans in der Arena feiern Party.

[-->Eisbären-Trainer Serge Aubin: „Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Unser Startdrittel hat mir nicht gefallen, da sind wir zu schüchtern aufgetreten. Die zweite Hälfte der Partie hat mir dann jedoch sehr gefallen. Da haben wir das Tempo hochgefahren. Ich bin stolz auf meine Spieler, dass sie nicht aufgegeben haben und drangeblieben sind. Im Schlussdrittel war unser Umschaltspiel dann viel besser. In der Verlängerung kann es dann immer in jede Richtung gehen. Wir sind glücklich über die zwei gewonnenen Punkte.“

Torschütze Markus Vikingstad: „Wir waren natürlich nicht mit unserer Leistung in den beiden ersten Dritteln zufrieden. Im Schlussabschnitt sind wir dann anders aufgetreten. Mit Leo Pföderls Treffer kam das Momentum auf unsere Seite. Es hat enorm geholfen, dass wir wieder mit vier kompletten Reihen spielen konnten. So konnten wir das Tempo auch am Ende hochhalten. Die Atmosphäre in der Uber Arena war super und hat uns sehr geholfen.“

Weiter spielten: Dresden - Nürnberg 1:5, Schwenningen - Frankfurt 6:1; Straubing - Ingolstadt 4:6.

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