Eishockey: Die Kabinen-Tricks der DEL2-Finalisten | Sport

16.04.2025 - Çarşamba 19:59

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Donnerstagabend ist es endlich soweit! Die Dresdner Eislöwen kämpfen in der DEL2-Finalserie gegen die Ravensburg Towerstars um den erstmaligen DEL-Aufstieg. BILD verrät, welche Motivationstricks in den Kabinen der Teams gezogen werden…

Dresdens Kapitän Travis Turnbull (38) verrät: „Wir haben dort eine Tafel hängen. Für jede Runde sind vier Löcher da, wo die Spielpucks von unseren Siegen mit dem jeweiligen Ergebnis reinkommen. So sehen wir immer den Fortschritt und dass wir wieder bei null starten.“ Werden noch einmal vier Scheiben dort versenkt, steigt die große Wunder-Party.

Aber auch Ravensburg hat sich was einfallen lassen. "Road to glory", prangt es in den Umkleideräumen der Towerstars. Auf Deutsch heißt das: „Weg zum Ruhm!“

Allerdings kommt es noch verrückter. Die Schwaben hatten ihre Fans über Social-Media-Kanäle aufgerufen, bis Mittwochabend 20-sekündige Videos mit Motivationsreden für die Profis einzuschicken. Einen Zusammenschnitt der Szenen sollen die Spieler in der Kabine vorgespielt bekommen, also eine Extra-Ansprache der Anhänger!

Travis Turnbull will mit Dresden in die DEL abheben - ob das gelingt?

Travis Turnbull will mit Dresden in die DEL abheben - ob das gelingt?

Foto: Eibner-Pressefoto/Gilda Grass

Schon daran ist zu erkennen, dass die Ravensburger Dresden unbedingt den Aufstieg streitig machen wollen. Für die Towerstars geht‘s um die vierte Zweitliga-Meisterschaft. Wegen des fehlenden Lizenzantrags dürfte für sie aber die Düsseldorfer EG erstklassig bleiben, falls sie die Meisterschaft holen.

Dresdens Sportchef Matthias Roos (45) hatte klipp und klar angekündigt: „Wir sollten nicht davon reden, Favorit zu sein! Die Chance, so eine Finale zu spielen, kriegt kein Spieler oft. Jeder zerreißt sich dafür. Letztlich ist der Aufstieg ein Ding danach, nur ein i-Tüpfelchen.“

Fällt der Heimvorteil aus?

Einen einzigen Vorteil sieht Roos aber schon im Vergleich zu den bereits ausgeschiedenen Krefeldern: „Die 8.000 Zuschauer dort hätten nochmal einen ganz anderen Druck ausüben können“, meint der Eislöwen-Boss. In Ravensburg gehen 3.418 Fans rein.

Dresden gewann zweimal in dieser Saison dort, verlor aber auch zuhause zweimal gegen die Towerstars. Einen Heimvorteil scheint es in der Serie also nicht unbedingt zu geben.

Interessant: Bisher hat Ravensburg mit 43 Gegentoren die schwächste Defensive der Playoffs, aber mit 42 Treffern auch zehn mehr als die heutigen Gäste erzielt. Die Dresdner Eislöwen müssen vor allem ihre Abwehrstärke (nur 1,5 Gegentore pro Partie) zum Tragen bekommen. Oder zahlen sich am Ende die Kabinen-Tricks aus? Am späten Donnerstagabend wird man etwas schlauer sein...

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