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Eishockey: Ex-Köln-Star Hudacek erklärt Wechsel zu Aufsteiger Dresden | Sport
28.05.2025 - Çarşamba 14:41
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Es ist der Transfer-Knaller des DEL-Aufsteigers!
Die Dresdner Eislöwen überraschten mit der Verpflichtung von Star-Goalie Julius Hudacek (36) von den Kölner Haien. Jetzt erklärte der Slowake erstmals die Gründe für seine Zusage. BILD listet auf.
Newcomer-Reiz
„Ich habe das in Schweden schon einmal in Örebro miterlebt, wie viel Spaß es macht, wenn ein Aufsteiger so eine Reise beginnt, von Jahr zu Jahr besser und schließlich zu einem Topteam wird“, sagt Hudacek. Er ist sicher: „Ich habe bereits gesehen, wie verrückt die Fußball- und Eishockey-Fans in Dresden sind. Das ist eine Sportstadt. Der Klub hat großes Potential, wird frischen Wind in die
Der Slowake schaute sich seinen neuen Arbeitsplatz in Dresden an
Trainerverbindung
Ebenfalls in Örebro hatte der Torwart schon Dresdens Niklas Sundblad (52) als Coach. „Er war auf jeden Fall ein Faktor. Vor zwei Jahren wollte mich Sunny nach Bozen (Südtirol, d. Red.) holen. Ich hatte den Vertrag sogar unterschrieben, dann gab es Probleme und ich musste ihn brechen. Es klappte weder für mich noch ihn dort“, erzählt Hudacek.
Auch Sundblad wurde in Norditalien schnell gefeuert, der Kontakt blieb und nutzte. Der slowakische Vize-Weltmeister von 2012: „Er ist ein sehr harter Trainer, der immer alle zu 100 Prozent auf und neben dem Eis pusht, aber total erfolgreich.“
Familien-Faktor
„Die Nähe zu Prag und der Heimat ist natürlich gut. Ich habe drei Kinder, neun, sechs und drei Jahre alt.“ Die älteren Mädchen gehen in der Slowakei in die Schule. „Sie waren vielleicht fünf- bis sechsmal in Köln, das wird jetzt einfacher mit den Reisen“, meint Hudacek, der seit 18 Jahren mit seiner Frau zusammen ist. „Sie hat mir den Rücken gestärkt, wenn ich noch einmal in Deutschland spielen will. Immer hat sie mich unterstützt, die nächsten 20 Jahre nach der Karriere muss ich Hausmann machen“, verspricht der Profi grinsend.
Alter Kumpel
Dresdens Stürmer Tomas Sykora (34) und der Goalie stammen beide aus derselben Gegend, kennen sich ewig. Hudacek: „Unsere Familien haben Skihütten in direkter Nachbarschaft. Ich habe ihn vor dem Wechsel angerufen, er hat mir dazu geraten.“ Ausgerechnet Sykora schoss die Eislöwen in die DEL.
Tomas Sykora (vorn) kommt wie Hudacek aus Poprad in der Slowakei.
Aber welche Rolle spielte die Kohle?
Dresden-Sportchef Matthias Roos (45): „Julius hätte im Ausland deutlich mehr Geld verdienen können, er wollte unbedingt in der Liga bleiben.“
Julius Hudacek betont: „In der DEL ist es auch in den kleinen Arenen richtig laut, ich wollte weiter in Deutschland spielen. Dabei hatte ich riesige Angebote aus Russland und der Slowakei.“
„Niedrigstes Gehalt in Köln“
In dem Moment holt der Keeper richtig aus und verrät: „In Köln hatte ich übrigens das niedrigste Gehalt, für das ich je gespielt habe. Aber ich sah, dass das Aufgebot an Spielern top ist und der Einzug ins DEL-Finale war für mich nicht überraschend. In Dresden können wir mit guten Imports und ein paar deutschen Neuzugängen auch was erreichen. Ich spüre, dass wir erfolgreich sein können.“
Für Siegesfeiern kündigt er den Fans der Dresdner Eislöwen seine berüchtigten „Huda-Shows“ wie bereits bei den Kölner Haien an, bei denen er regelmäßig aufs Tor kletterte und zum Party-Boss wurde. „Die machen auch meinen Kindern Spaß“, lacht er.
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