Eishockey: Neuer Hudacek-Job! Nächster Goalie-Knaller in der DEL | Sport

31.10.2025 - Cuma 01:11

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Als großer Star verpflichtet, schon nach drei Monaten wieder weg! Die Dresdner Eislöwen haben sich am Donnerstag von Goalie Julius Hudacek (37) getrennt. Der Wechsel zum neuen Klub ist auch schon fix.

Nach BILD-Informationen wird der Slowake in den nächsten Stunden oder Tagen bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven aufschlagen.

Dresden gab den Abgang in einer sieben Zeilen langen Kurzvariante einer Pressemitteilung bekannt. Das ist fast aussagekräftig genug, denn gesagt war eigentlich alles zwischen beiden Parteien.

Durch die Verpflichtung des Finnen Jussi Olkinuora (34) hatte der DEL-Aufsteiger den eigenen Star-Neuzugang selbst abgesägt. Klar ist, der Stammkeeper konnte seinen Kasten nicht wie erhofft sauber halten.

Immer wieder rutschten ihm einfache Scheiben durch die Beine. Allerdings - das muss man dem Halbfinal-Held der Vorsaison lassen - bekam er auch ordentlich zu tun. An seine erfolgreiche Zeit bei den Kölner Haien konnte Hudacek nie anknüpfen, nicht eine berüchtigte Huda-Show gab es für die Sachsen zu feiern.

Julius Hudacek war zuletzt in Dresden außen vor.

Julius Hudacek war zuletzt in Dresden außen vor.

Foto: Eibner Pressefoto

Die Eislöwen-Bosse störte allerdings auch Hudaceks Einstellung, der die Fehler angeblich nicht bei sich, sondern bei anderen suchte.

Dresdens Sportdirektor Matthias Roos (45) zog ihn deshalb auch aus dem Verkehr, ließ ihn beim Training zwei Wochen außen vor.

Bei MagentaSport sagte Roos vor sechs Tagen: „Freigestellt ist nicht das Wort, das wir benutzt haben. Im Grunde genommen war es so: Ich war mir nicht sicher, ob Julius mit dem Kopf wirklich in Dresden ist. Es gab Gespräche mit einem anderen Trainer aus der DEL, der ihn wohl gerne hätte. Ich hab das dann nicht von Julius gehört, sondern von Dritten erfahren. Das hat mir natürlich nicht gefallen.“

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Quelle: Youtube, BILD

Es war der Anfang vom Bruch. Denn um überhaupt eine Chance auf den Klassenerhalt in der DEL zu haben, brauchen die Dresdner Eislöwen absolute Geschlossenheit.

Roos weiter: „Deswegen habe ich zu ihm gesagt, er soll sich Gedanken machen, was er möchte.“

Hudacek flüchtet aus Abstiegskampf

Die Antwort scheint eindeutig gewesen zu sein. In Bremerhaven wird Julius Hudacek aufgrund der schweren Verletzung von Torhüter Kristers Gudlevskis (33) gute Chancen haben, im Duell mit Leon Hungerecker (27) die neue Nummer eins zu werden.

Dazu steht er mit den Fischtown Pinguins auf Platz vier und kann dem Abstiegskampf in Dresden entfliehen.

Vielleicht ist es für beide Seiten am Ende besser, als noch mehr Ärger mit der Personalie zu haben...

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