Unerwartete Personalmeldung bei den Dresdner Eislöwen! Zweimal in Folge wurde der Eishockey-Zweitligist mit 2:5 verhauen. Doch ausgerechnet jetzt gibt der Aufstiegskandidat die Verlängerung mit Chefcoach Niklas Sundblad (51) bekannt.
Klar, der Schwede hatte Dresden letzte Saison in höchster Abstiegsnot gerettet. Gemeinsam mit Sportdirektor Matthias Roos (44) entwickelte Sundblad das Team mit vielen Neuzugängen zu einem ernsthaften DEL-Anwärter. Trotzdem schlägt die Nachricht richtig ein!
Denn der eigentliche Hammer ist die Vertragslaufzeit: So gilt das neue Arbeitspapier des Trainers nun statt bis 2025 gleich bis 2027!
Heißt: Niklas Sundblad bekommt gesamt drei Jahre Zeit, Dresden in die DEL zu führen. Lange und für den Fall einer größeren Krise für den Klub wirtschaftlich nicht ganz unriskant.
Roos begründet: „Es ist das Auftreten und die ganze Art, wie er die Kabine im Griff hat. Dazu gehören auch die Trainingsmethoden, die taktischen Inhalte und die Videoanalysen. Da gibt es nichts auszusetzen.“
Deshalb geht der Sportchef sogar so weit: „Es gibt wahrscheinlich keinen besseren Trainer in der DEL2 – und definitiv keinen, mit dem ich lieber arbeiten würde.“
Top-Stürmer Drew LeBlanc fehlt den Dresdnern verletzungsbedingt
Foto: Thomas Heide
Sundblad sagt: „Wir wollen alles, was wir tun können, machen, um aufzusteigen. Der Verein will etwas Richtiges erreichen. Nur um die Playoffs zu spielen, finde ich langweilig.“
Aktuell gehen beide nach den jüngsten 2:5-Pleiten gegen den Letzten Bad Nauheim und im Derby gegen die Lausitzer Füchse hart mit der Truppe ins Gericht.
Sundblad: „Ein Trainer hat mir gesagt, wir sind eine Gute-Laune-Mannschaft. Aber wir müssen harte Arbeit bringen. Wir brauchen Konstanz, das ist Fakt.“
Der Coach kündigt an, wegen der vielen Strafzeiten nicht mehr nur zu reden, sondern die Profis intern mit „Maßnahmen“ erziehen zu wollen.
Sechs Leistungsträger fehlen
Roos meint: „Diese Saison werden wir wohl keinen Preis für Cleverness gewinnen!“ Zeit ist ja noch.
Freitag (19:30 Uhr) kommt Freiburg. Blöd: Mit Goalie Danny aus den Birken , Verteidiger Simon Karlsson sowie den Stürmern Tomas Sykora, Drew LeBlanc, Sebastian Gorcik und David Rundqvist fallen sechs Leistungsträger aus.
Die Stars Rundqvist und Gorcik fehlen sogar bis Jahresende. Roos: „Gerade das tut uns weh.“ Trotzdem erwartet Sundblad: „Das ist keine Ausrede. Andere saßen auf der Tribüne, kriegen jetzt eine Chance…“
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Quelle: EHC Red Bull München04.10.2024