Der Sommer wird heiß – für Tausende Menschen wird er deshalb tödlich, davor warnte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (61, SPD). Jetzt legte er „Hitzeschutzpläne“ vor, um die Zahl der „Hitzetoten“ zu reduzieren.
„Der Klimawandel wird Hitzeschutz zu einem Dauerproblem machen“, so Lauterbach. Besonders gefährdet: Alte, Kranke, Kinder, Menschen, die im Freien arbeiten. 2022 seien 4500 Menschen an der Hitze gestorben, 2023 seien es 3200 gewesen, so Lauterbach. Die Zahlen beruhen auf einer Erhebung des Robert-Koch-Instituts. Es erfasst regional die Übersterblichkeit an besonders heißen Tagen.
„Komplett unnötig“ seien die Hitzetoten, so Lauterbach. Um die Bürger vor einer anstehenden Hitzewelle zu warnen, plant Lauterbach zusammen mit dem Bundesinnenministerium, Bürger per SMS zu benachrichtigen.