Epstein-Skandal: „Mein Bruder wurde ermordet – keine Zweifel!“ | Politik

02.08.2025 - Cumartesi 04:07

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New York – Der Epstein-Skandal: Täglich werden die Enthüllungen explosiver!

Während sich US-Präsident Donald Trump (79) bohrende Fragen bezüglich seiner früheren Freundschaft zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein († 66) gefallen lassen muss, kochen auch immer wieder Fragezeichen zu den Umständen von Epsteins mysteriösem Tod hoch. Epstein starb im nun abgerissenen New Yorker Knast „Metropolitan Correctional Facility“. Offiziell war es ein Suizid, aber immer wieder gibt es Verschwörungstheorien zu seinem Tod.

Epstein war am 10. August 2019 um 6:33 Uhr entdeckt worden, mit einem ans Stockbett geknoteten Bettlaken um den Hals. Veröffentlichte Überwachungsvideos zeigen Diskrepanzen, fehlende Minuten, Nachbearbeitungen. Eine „orange Gestalt“ ist zu sehen: ein Mithäftling? Die Spekulationen überschlagen sich.

Eine Videoaufnahme zeigt einen orangefarbenen Schatten: ein weiteres Indiz im Todes-Rätsel um Jeffrey Epstein

Eine Videoaufnahme zeigt einen orangefarbenen Schatten: ein weiteres Indiz im Todes-Rätsel um Jeffrey Epstein

Foto: U.S. Bureau of Prisons

Liste der Ungereimtheiten über Epsteins Tod ist lang

Jetzt spricht sein jüngerer Bruder Mark „Puggy“ Epstein!

„Das war kein Suizid – es war gezielter Mord“, sagt er zu BILD. Seit dem Tod seines Bruders kämpft er um die Wahrheit! Seit sechs Jahren. Der 71-Jährige präsentiert sein Wissen überzeugend – fast wie ein wandelndes Lexikon:

► Nach dem Tod führte der von Mark beauftragte, renommierte Pathologe Dr. Michael Baden die Autopsie durch. Er wollte sich nicht auf Selbstmord festlegen. Mark: „Weil alles eher auf ein Tötungsdelikt hindeutete!“

Demnach seien drei gebrochene Halsknochen festgestellt worden – ein Bruchmuster, das nicht im Einklang mit Erhängungen stehe. Trotzdem urteilte die New Yorker Gerichtsmedizinerin Dr. Christine Roman: Suizid.

Dieses Archivfoto vom 28. März 2017, bereitgestellt vom Sexualstraftäterregister des Staates New York, zeigt Jeffrey Epstein

Dieses Archivfoto vom 28. März 2017, bereitgestellt vom Sexualstraftäterregister des Staates New York, zeigt Jeffrey Epstein

Foto: AP

► Die Liste der Ungereimtheiten ist lang: Epstein hatte die Nacht keinen Zellengenossen, die beiden abgestellten Wärter, Tova Noel und Michael Thomas, schliefen ein, nur eine Kamera auf der Etage funktionierte. Der damalige Justizminister Bill Barr (75) sprach von einem „perfekten Sturm des Versagens“. Oder war da mehr?

Am Flur des Zellenblocks wurden auch noch die Zellentüren offengelassen, fügt der Bruder an: „Jemand hätte leicht hineinspazieren, den Mord begehen und zurück in die eigene Zelle gehen können“. Es gab dort nur ein „Dutzend Häftlinge“, man hätte sie einvernehmen können, „doch nichts passierte“.

Wenn es ein Mord war: Wer steckte dahinter?

► Der Bruder erinnert sich auch, wie die Regierung unter Donald Trump (79) schon damals rasch zur Ansicht gelangte, dass sich Epstein selbst das Leben nahm. Weitere Ermittlungen? Eher Fehlanzeige. Für Mark ein klassischer „Cover-up“ (Vertuschung). „Wenn man einen Suizid inszenieren will, muss man den Fall schnell schließen – damit keiner Fragen stellt“, sagt er zu BILD.

Porträt des amerikanischen Finanziers Jeffrey Epstein (links) und des damaligen Immobilienentwicklers Donald Trump 1997 in Mar-a-Lago

Porträt des amerikanischen Finanziers Jeffrey Epstein (links) und des damaligen Immobilienentwicklers Donald Trump 1997 in Mar-a-Lago

Foto: Getty Images

Aber im Fall eines Mordes: Wer steckte dahinter? „Es gibt viele, die ein Motiv gehabt hätten“, sagt er. „Aber die wichtigste Frage ist: Wer hatte die Möglichkeit?“ Die Vertuschung habe jedenfalls in der ersten Trump-Amtszeit begonnen, aber auch Ex-Präsident Joe Biden (82) kein Interesse an einer Aufklärung gezeigt, so Mark Epstein: „Trumps Leute haben das Ganze begraben“, sagt er: „Aber Bidens Team hat es nicht wieder ausgegraben. Das sagt auch einiges aus!“

Trumps Freundschaft zu Epstein sei jedenfalls weit enger gewesen, als der Präsident zugibt, führt er aus. Dass er zuletzt bestritt, jemals im Büro des Pädophilen gewesen zu sein, sei eine „dreiste Lüge“, empört er sich: „Er war oft dort, jeder weiß das!“

Mark Epstein bleibt überzeugt: „Mein Bruder wurde ermordet! Ich will wissen, was wirklich vorgefallen ist.“

Trump enthüllt: „Epstein stahl mir junge Mitarbeiterinnen“

Quelle: Kameraone; Getty

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