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Epstein-Skandal: Trump überrascht mit milden Tönen zu Clinton | Politik
23.12.2025 - Salı 05:15
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Palm Beach – Drei Tage lang war es auffällig still um Donald Trump (79). Jetzt meldet sich der US-Präsident erstmals ausführlicher zu den freigegebenen Epstein-Akten – und überrascht mit ungewohnt milden Tönen gegenüber Bill Clinton.
Trump äußerte sich am Montag (Ortszeit) am Rande der Präsentation seiner geplanten Superlativ-Kriegsflotte zur Veröffentlichung der Epstein-Akten. Dabei teilte er erneut gegen die Demokraten aus, verzichtete jedoch auf die sonst üblichen scharfen Worte gegenüber Clinton (79).
Ex-Präsident Bill Clinton mit einer unbekannten Person in einem Whirlpool. Das Foto wurde am Freitag mit tausenden weiteren Epstein-Dateien vom US-Justizministerium veröffentlicht
Trump: „Ich finde das schrecklich.“
Auf die Frage, ob ihn die vielen Fotos von Clinton überrascht hätten, sagte Trump: „Nein. Mir gefallen die Bilder von Bill Clinton nicht, die gezeigt werden.“ Weiter: „Mir gefallen auch die Bilder von anderen Personen nicht, die gezeigt werden. Ich finde das schrecklich.“
Am Freitag hatte das US-Justizministerium nach massivem Druck tausende Dateien veröffentlicht. Weitere sollen folgen. Die Freigabe erfolgte am letzten Tag einer gesetzten Frist. Auffällig: Es gibt zahlreiche Aufnahmen von Clinton, teils höchst kompromittierend.
Donald Trump (79, r.) wechselt den Kurs: Vom Ruf nach Ermittlungen gegen Bill Clinton (79) hin zu versöhnlichen Worten
Milde Worte für Bill Clinton
Trump sagte, Clinton sei „ein großer Junge, er könne mit den Bildern umgehen“. Dann schlug er einen fast schon versöhnlichen Ton an: „Ich mag Bill Clinton, ich habe mich immer gut mit Bill Clinton verstanden, ich respektiere ihn.
Auf den Bildern seien Personen zu sehen, die nichts mit Epstein zu tun hätten, sondern lediglich auf derselben Party gewesen seien, so Trump. „Clinton war freundlich zu ihm [Epstein, d. Red.]. Alle waren freundlich zu diesem Mann.“ Gleichzeitig betonte der Präsident, er „hasse es, diese Fotos nun sehen zu müssen“. Genau das hätten die Demokraten und einige „schlechte“ Republikaner verlangt.
Frühere Vorwürfe bleiben aus
„Wahrscheinlich werden auch Bilder von anderen Personen veröffentlicht, die Jeffrey Epstein vor Jahren ganz unschuldig getroffen haben“, so Trump. Dadurch werde der Ruf von Menschen zerstört.
In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder versucht, die Aufmerksamkeit auf Clinton zu lenken. Er forderte sogar Ermittlungen gegen ihn. Warum Trump diese Vorwürfe am Montag nicht wiederholte und einen milderen Ton anschlug, blieb offen.
Clinton-Sprecher fordert weitere Freigabe
Clintons Sprecher Angel Urena forderte auf X, Trump solle das Justizministerium anweisen, sämtliches Clinton-Material sofort freizugeben. Eine Weigerung würde laut Urena den Verdacht nähren, das Ministerium wolle durch selektive Veröffentlichungen Fehlverhalten suggerieren.
Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben. Zahlreiche junge Frauen und Minderjährige wurden Opfer.
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