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Er war bei Alaska-Treffen dabei: Trump-Berater enthüllt Putins „Versprechen“ an Europa | Politik
17.08.2025 - Pazar 18:22
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Washington – Endlich ein Einblick aus erster Hand! Beim US-Sender CNN enthüllte Donald Trumps Russland-Sondergesandter Steve Witkoff (68) Details über Trumps Gespräch mit Kreml-Chef Wladimir Putin in Alaska.
Witkoff war einer von nur sechs Teilnehmern bei der Drei-zu-Drei-Runde (Trump und Putin mit jeweils zwei Vertrauten) zwischen den USA und Russland am Freitag (Ortszeit). Es ist das erste Mal, dass ein direkter Teilnehmer so viel über das hochbrisante Treffen preisgibt.
Dem US-Diplomaten zufolge hat Putin versichert, keine weiteren Gebiete der Ukraine anzugreifen, sollte ein Friedensabkommen in Kraft treten. Dies solle in Russland auch gesetzlich verankert werden.
Russland ist Witkoff zufolge zudem bereit, einen Nicht-Angriffspakt mit ganz Europa zu schließen! Russland habe erklärt, „keine weiteren europäischen Länder zu beanspruchen oder deren Souveränität zu verletzen“. Auch dieses vermeintliche Friedensversprechen solle Gesetzesrang haben.
Immobilien-Investor Steve Witkoff verhandelt für die USA mit Russland über den Ukraine-Krieg. An Trumps Seite nahm er am Freitag (Ortszeit) am Alaska-Gipfel mit Putin Teil
Wie ernst kann man Putins Worte nehmen?
Unklar ist, wie viel das russische Friedensversprechen tatsächlich wert ist.
1994 unterzeichnete Russland ein Abkommen (Budapester Memorandum), indem es sich – als Gegenleistung für einen ukrainischen Atomwaffen-Verzicht – verpflichtete, die Ukraine nicht anzugreifen. Dieses Versprechen brach Russland mit dem Angriff auf die Ost-Ukraine 2014 und der Vollinvasion 2022. Seitdem hat Putin immer wieder betont, dass er die gesamte Ukraine einnehmen möchte.
Selenskyj: US-Garantien sind „historisch“
Nach dem Alaska-Gipfel sickerten noch weitere Inhalte des Gesprächs durch. U. a. soll sich Putin auch damit einverstanden gezeigt haben, dass die USA und Europa der Ukraine Sicherheitsgarantien anbieten, die dem Beistandspakt der Nato ähneln. Das sagten auch mehrere europäische Politiker, die mit den Amerikanern nach dem Treffen in Kontakt standen.
Witkoff bestätigte nun: „Wir konnten folgendes Zugeständnis erreichen: dass die Vereinigten Staaten einen Schutz ähnlich dem von Artikel 5 bieten können, was einer der wahren Gründe ist, warum die Ukraine in der Nato sein will“, sagte Witkoff.
Es sei das erste Mal, dass er ein entsprechendes Einverständnis der russischen Seite vernommen habe, sagte Witkoff weiter. Die Übereinstimmung mit Blick auf robuste Sicherheitsgarantien sei bahnbrechend. Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) nannte die US-Garantien am Sonntag „historisch“.
Die sogenannte Beistandspflicht der Nato besagt, dass ein Angriff auf ein Mitglied des Bündnisses einem Angriff auf alle Nato-Partner gleichkommt.
Ob und wann ein Friedensabkommen tatsächlich zustande kommt, ist allerdings unsicher. Gebietsansprüche Putins (u. a. gesamte Donbass-Region) lehnt die Ukraine ab. Am Montag reist Selenskyj mit Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) und weiteren europäischen Spitzenpolitikern zu Trump in die US-Hauptstadt Washington.
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