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Eröffnung inmitten Regierungskrise: Rettet Notre-Dame Macron? | Politik
07.12.2024 - Cumartesi 15:56
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Inmitten der größten Krise seiner Präsidentschaft darf Emmanuel Macron die wichtigste Kathedrale der Franzosen wiedereröffnen. Notre-Dame ist sein großer Triumph. Aber reicht das, um den schwer angeschlagenen Präsidenten zu retten?
Als die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame 2019 durch ein Feuer zerstört wurde, versprach Frankreichs Präsident das scheinbar Unmögliche: eine Rekonstruktion in nur fünf Jahren. Und er hat geliefert. Am Samstag öffnet Notre-Dame de Paris wieder ihre Pforten.
Zur feierlichen Eröffnung lud Macron die Weltprominenz: Donald Trump (78), Prinz William (42), Frank-Walter Steinmeier (68) – alle werden erwartet. Die Bilder der Zeremonie könnten Frankreich für einen Moment innehalten lassen und Macron den Erfolg bescheren, den er dringend benötigt.
Frankreich in der Finanzklemme
Denn während Notre-Dame in neuem Glanz erstrahlt, steht der Präsident mit dem Rücken zur Wand: Nach dem Sturz von Premier Michel Barnier (73) durch ein Misstrauensvotum fordert die Opposition lautstark Macrons Rücktritt. Auch aus den eigenen Reihen wächst der Druck auf Macron: Er muss einen neuen Regierungschef ranschaffen – und zwar schnell.
Die Welt schaut auf Paris: Die Notre-Dame-Wiedereröffnung ist Macrons großer Triumph
Die Herausforderungen sind monumental: Es wird zwingend ein Spar-Haushalt benötigt, doch das zerrissene Parlament blockiert jede Einigung. Mit einem Minus von 6,1 Prozent – weit über der EU-Grenze von drei Prozent – steht Frankreich im Visier der EU-Kommission. Ein Defizitverfahren droht.
Keine Schlüsselübergabe für Macron
Insofern sind Experten mehr als skeptisch, dass Macrons Notre-Dame-Triumph auch sein Amt retten kann. „Das Ganze ist ein kleiner Lichtblick in düsteren Zeiten, mehr nicht“, so der französische Journalist Pascal Thibaut (59) zu BILD. „Das wird Macron nichts nützen.“
Thibaut, Deutschland-Korrespondent von Radio France Internationale, ist sicher: „Am Montag ist alles wieder Alltag, und Macron ist genauso angezählt wie davor.“ Er bezweifle auch, dass die Franzosen ihm diesen Erfolg wirklich persönlich zuschreiben.
Zu Macrons Leidwesen durchkreuzte der Pariser Erzbischof Laurent Ulrich (73) auch noch seinen Plan einer symbolträchtigen Schlüsselübergabe. Die Begründung des Geistlichen: Die Kirche habe die Schlüssel durch den Brand nie verloren.
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