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Erste Reaktion!: Hamas antwortet auf Trumps Friedensplan | Politik
03.10.2025 - Cuma 21:19
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Washington/Gaza – Die Terror-Organisation Hamas hat auf den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump (79) reagiert. In einem offiziellen Statement erklärten sich die Islamisten am Freitagabend unter bestimmten Bedingungen bereit, alle israelischen Geiseln freizulassen. ABER: Sie fordern gleichzeitig weitere Verhandlungen, um Details des möglichen Friedens-Deals zu klären.
Genau das könnte das Abkommen aber zum Wanken bringen. Denn: Israel hatte bereits klargemacht, dass es Nachverhandlungen mit der Hamas nicht akzeptieren werde. Die Terroristen könnten den Deal nur bedingungslos annehmen – oder eben ablehnen. Israel hatte dem Friedensplan bereits zugestimmt, genau wie mehrere arabische und muslimische Staaten.
Der hochrangige Hamas-Funktionär Mousa Abu Marzouk (74) machte gegenüber dem arabischen Sender „Al Jazeera“ zudem klar: Die Terror-Organisation hält die Übergabe der toten und lebendigen Geiseln innerhalb der nächsten 72 Stunden unter den derzeitigen Umständen für „unrealistisch“. Eine klare Abweichung vom Trump-Plan!
Hamas-Funktionär Mousa Abu Marzouk (74, Archivfoto)
In ihrer Antwort erklärte sich die Hamas gleichwohl dazu bereit, die Verwaltung des Gazastreifens einem „unabhängigen palästinensischen Gremium“ zu übertragen. Dieses müsse jedoch von der arabischen und islamischen Welt unterstützt werden, forderten sie. Über die Zukunft Gazas will die Hamas dabei mitentscheiden.
Auf einen zentralen Punkt des Trump-Plans gingen die Islamisten derweil nicht ein: Sie erwähnten mit keinem Wort ihre eigene Entwaffnung, die die USA gefordert hatten. Hamas-Funktionär Marzouk deutete später an, dass auch darüber noch verhandelt werden müsse.
Experte: Hamas-Antwort ist ein „Ja, aber“
Nahost-Experte und Sicherheitsanalyst Michael Horowitz stuft die Hamas-Antwort als ein „Ja, aber“ ein. Dieses könnte gerade genug sein, um Trump zu besänftigen, schrieb der Experte in einer ersten Einschätzung auf X.
Der US-Präsident hatte die Terror-Organisation am Freitag mit scharfen Worten unter Druck gesetzt. Trump setzte der Hamas ein Ultimatum bis Sonntag, 24 Uhr, um seinem Friedensplan zuzustimmen. Er warnte die Islamisten, dass es die „letzte Chance“ für einen Deal sei. Wenn die Vereinbarung nicht zustande komme, „wird die Hölle gegen die Hamas ausbrechen, wie es sie noch nie gegeben hat“, drohte der Republikaner.
Reicht ihm die Hamas-Reaktion? US-Präsident Donald Trump (79) hatte am Freitag den Druck auf die Islamisten noch einmal verstärkt
Im Gaza-Krieg seien bereits mehr als 25.000 Hamas-Terroristen getötet worden, schrieb Trump in seinem „Truth Social“-Post. „Die meisten anderen sind umzingelt und militärisch gefangen und warten nur darauf, dass ich das Signal ‚Go‘ gebe, damit ihr Leben schnell ausgelöscht werden kann.“ Er wandte sich direkt an die verbliebenen Hamas-Terroristen: „Wir wissen, wo und wer ihr seid. Und ihr werdet gejagt und getötet werden.“
Zugleich forderte Trump alle „unschuldigen Palästinenser auf“, die Hamas-Hochburgen sofort zu verlassen und sich in sicherere Teile Gazas zu begeben. „Jeder wird von denen gut versorgt werden, die bereit zum Helfen sind.“
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