NATO launches nuclear drills — ApsnyNews World News
EU plant Reform: Bei Pauschalreisen droht neuer Preis-Hammer! | Politik
13.10.2025 - Pazartesi 11:39
[ad_1]
Berlin – Urlaub auf Mallorca oder in der Türkei droht noch teurer zu werden! Gut 83 Milliarden Euro gaben die Deutschen 2024 für Reisen aus! Knapp die Hälfte davon entfällt auf Pauschalreisen – der beliebteste Urlaub der Deutschen. Doch während viele schon in der Planung für den Sommer 2026 sind, wird in Brüssel ein echter Preis-Hammer diskutiert.
Es geht um die Reform der EU-Pauschalreiserichtlinie. Laut Vorschlag der EU-Kommission soll vor allem die Definition der Reiseart überarbeitet werden. Künftig soll demnach schon als Pauschalreise gelten, wenn etwa ein Reisebüro innerhalb einer bestimmten Frist zwei Reise-Einzelleistungen verkauft – also etwa Flug und Hotelübernachtung.
Die Folge wäre, dass die Vermittler die weitreichenden und teuren Pflichten eines regulären Reiseveranstalters erfüllen müssten, zum Beispiel Insolvenzabsicherung, Rücktransport im Notfall, oder günstigen Stornierungen.
Klingt nach mehr Verbraucherschutz für den Urlauber – löst aber automatisch eine Preisspirale aus. Denn diese Sicherheit etwa über weitere Versicherungen bieten zu können, müsste sich die Branche vom Kunden bezahlen lassen. Wie viel teurer es wird, hängt stark von der Reise ab, wo sie gebucht wird und in welcher Form die Reform am Ende kommt.
Der Deutsche Reiseverband (DRV) warnt dennoch schon jetzt: „Leidtragende wären nicht nur die Veranstalter, sondern vor allem die Reisenden selbst.“ Reisebüros müssten weiter auf Wunsch mehrere Einzelleistungen vermitteln können, „ohne dadurch automatisch als Reiseveranstalter zu gelten und in die volle Veranstalterhaftung zu fallen“.
CDU: „Pauschalreise muss bezahlbar bleiben“
Christoph Ploß (40, CDU), Tourismuskoordinator der Bundesregierung, zu BILD: „Die beliebte Pauschalreise muss für deutsche Touristen bezahlbar bleiben und darf nicht zum Bürokratiemonster werden. Einige der aktuell auf EU-Ebene diskutierten Vorschläge würden die vielen mittelständischen Unternehmen der Reisebranche hart treffen und die Preise für Urlauber in die Höhe treiben. Praxisnähe und gesunder Menschenverstand sind gefragt. Dafür setzen wir uns bei den Verhandlungen in Brüssel ein.“
Deutschland ist der wichtigste Reisemarkt in Europa: 41 Prozent aller EU-Pauschalreisen werden hier verkauft. „Für die meisten anderen EU-Länder ist die Pauschalreise eher unbedeutend – für uns aber ist sie der vitale Kern unseres Geschäfts“, so Reiseverbands-Präsident Norbert Fiebig.
[ad_2]
Apsny News