Trump has approved Iran attack plan – WSJ — ApsnyNews World News
Exklusiv in BILD: Präsident verrät, warum Israel JETZT zuschlug | Politik
19.06.2025 - Perşembe 19:06
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Jerusalem – Seine Armee beeindruckt die ganze Welt, sein Land steht unter schwerem Beschuss. Israels Staatspräsident Jitzchak Herzog (64) hat soeben das Soroka-Krankenhaus im Süden des Landes besucht, das von einer iranischen Rakete getroffen wurde. Dann empfängt er BILD zum Interview.
„Wie durch ein Wunder hat der Generaldirektor gestern Abend angewiesen, alle in den Untergrund zu bringen, und sie waren gerade noch fertig, bevor die Rakete explodierte“, sagt Herzog über die teils zerstörte Klinik. Doch Wunder sind selten: Mittwoch starb ein siebenjähriges Mädchen, das aus der Ukraine zur Krebsbehandlung nach Israel kam. „Ihre Mutter, ihre Großmutter und ihre Cousins – sie alle wurden von einer Rakete getötet.“
Herzog ist überzeugt, dass die Militäroperation die einzige richtige Entscheidung war
Trotz des heftigen Beschusses mit ballistischen Raketen ist Herzog überzeugt, dass die Militäroperation gegen das Atomprogramm der Mullahs die einzige richtige Entscheidung war.
Das Soroka-Krankenhaus Beerscheba wurde durch iranische Angriffe am Donnerstag beschädigt. Es gab mehr als 30 Verletzte, aber keine Toten
„Wir mussten diese Bedrohung beseitigen, und das ist es, was wir tun“, sagt der Präsident. Teheran sei kurz davor gewesen, die Fähigkeiten zum Bau einer Atombombe zu erlangen: „Wir wissen mit Sicherheit, dass der Iran an die Schwelle gelangt ist und sehr nah dran war. Er hat Uran auf 60 Prozent angereichert, dafür gibt es keinen anderen Grund als die Entwicklung von Waffen.“
Herzogs Begründung für den Militärschlag: „Wir beseitigen diese Bedrohung im Vorfeld, bevor sie explodiert.“
Was sagt der Präsident zur Unterstellung, Regierungschef Benjamin Netanjahu (75) führe den Krieg aus innenpolitischen Motiven?
Herzog, einst politischer Hauptkonkurrent von Netanjahu, widerspricht deutlich: „Es ist völliger Unsinn, denn der gesamte israelische Sicherheitsapparat, der manchmal auch mit Netanjahu streitet, hat diese Entscheidung voll und ganz unterstützt. Und ich sage es deutlich: Die gesamte israelische Politik steht bei dieser Entscheidung hinter der Regierung. Auch ich unterstütze sie voll und ganz.“
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (75) hat nach dem iranischen Angriff das beschädigte Soroka-Krankenhaus in Beerscheba besucht
Die große Frage lautet nun: Wird auch Donald Trump (79) die Operation unterstützen und Israel helfen, Irans Atomlagen zu zerstören, die in unterirdischen Bunkern liegen?
„Entscheidung von US-Präsident Donald Trump“
Herzog spricht bedacht: „Wir wissen nichts darüber, was nicht auch Sie wissen. Wir betonen, dass das die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump ist.“
Das Thema ist sensibel: „Wir sind sehr vorsichtig, wie wir uns äußern, weil wir die Debatte in Amerika verstehen und glauben, dass Präsident Trump selbst die Weisheit, die Fähigkeiten und das klare Verständnis der Situation besitzt.“ Allerdings betont der Präsident, dass dies „eine seltene Gelegenheit ist, eine Bedrohung zu beseitigen, die seit Jahrzehnten über der Welt schwebt“.
Geht es Israel wirklich nur um das Atomprogramm? Oder soll auch das islamistische Regime gestürzt werden, das dem jüdischen Staat seit Jahrzehnten mit Vernichtung droht? Darauf deuten u. a. die Drohungen israelischer Minister gegen den „Obersten Führer“ des Regimes, Ali Chamenei (86), hin.
Herzog zu BILD: „Wir haben weder ein Ziel in Bezug auf Chamenei noch in Bezug auf einen Regimewechsel. Aber dies könnte eine Nebenwirkung mit großen historischen Konsequenzen sein, die dem iranischen Volk zugutekommen würden.“
Damit ist klar: Herzog widerspricht Verteidigungsminister Israel Katz (69), der die Tötung von Diktator Chamenei zum Kriegsziel erhoben hatte. Einem Regimewechsel steht er jedoch nicht ablehnend gegenüber.
Kanzler Merz ein „großartiger Anführer“
So sagte es auch Friedrich Merz (69, CDU), der erklärte, „es wäre gut, wenn dieses Regime an sein Ende käme“. Darin stimmt Israels Staatschef dem deutschen Kanzler zu: „Er sagt die Wahrheit. Dafür gebührt ihm meine Anerkennung. Ich halte ihn für einen großartigen Anführer.“
Herzog dankt dem Bundeskanzler auch für die Anerkennung der israelischen Armee, die im Iran „die Drecksarbeit für uns alle“ mache. Ein Satz, der Merz in Deutschland auch Kritik von links und rechts einbringt.
Dazu Israels Präsident: „Ich lobe Friedrich Merz für seine moralische Klarheit und seine klare Stimme, denn er sagt die Wahrheit. Wir verteidigen Europa, wir verteidigen die Vereinigten Staaten.“
„Die Leute müssen aufwachen!“, fordert Herzog. Er meint die Gefahr islamistischer Staaten und Organisationen. Die Weltgemeinschaft solle sich „mit der Realpolitik auseinandersetzen“ und die Bedrohung anerkennen. „Die Welt sollte uns unterstützen, auch im Interesse ihrer nationalen Sicherheit.“
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