Experten zerreißen Gesetzespaket: Jetzt wird die Rente richtig teuer! | Politik

07.08.2025 - Perşembe 07:12

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Berlin – Das Riesen-Rentenpaket ist beschlossen! Die Bundesregierung einigt sich auf ein milliardenschweres Gesetzeswerk.

Zentral: Das Rentenniveau (Standardrente/Durchschnittseinkommen) soll bei 48 Prozent bis 2031 festgeschrieben werden („Haltelinie“). Damit soll verhindert werden, dass die Renten langsamer steigen als die Löhne.

Dazu kommt: Mütter (Kinder vor 1992 geboren) sollen künftig mehr Rente bekommen. Pro Kind sollen sie rund 20 Euro Rente mehr pro Monat bekommen. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) freut sich: „Die Rente bleibt stabil und gerecht.“

Doch Experten warnen: Das Rentenpaket verschlingt Unsummen Steuergelder – jetzt wird unsere Rente noch teurer!

Denn: Die Mütterrente kostet ab 2027 jährlich rund fünf Milliarden Euro, die Haltelinie ab 2029 rund 3,6 Milliarden Euro. Das bedeutet: 18,5 Milliarden Euro Kosten bis 2029. 2030 kommen für die Haltelinie 9,3 Milliarden Euro dazu, 2031 rund 11 Milliarden. Gesamtkosten: 48,8 Milliarden Euro!

Wirtschaftsweiser: „Das passt nicht zusammen“

▶︎ Der Wirtschaftsweise Prof. Martin Werding (61, Uni Bochum) zu BILD: „Es dämmert den Politikern: Es braucht eine große Rentenreform. Darauf sollten sich Kanzler Merz und Finanzminister Klingbeil zuerst verständigen und nicht vorher schnell das Rentenpaket durchwinken. Statt weitere Ausgaben zu beschließen, wäre es jetzt an der Zeit, über vertretbare Einsparungen im Rentensystem zu sprechen.“

Und weiter: „Durch die heute beschlossenen Gesetze wird der Haushalt bis 2029 mit fast 20 Milliarden Euro belastet, dabei fehlen dem Finanzminister in dieser Zeit 170 Milliarden Euro in der mittelfristigen Finanzplanung.“ Werdings Fazit: „Das passt nicht zusammen.“

▶︎ Prof. Axel Börsch-Supan (70) kritisiert Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) für das Rentenpaket. Es sei nicht sinnvoll und „widerspricht allem, was der Bundeskanzler vor der Wahl an beherzten Reformen versprochen hat, um Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen“.

▶︎ Prof. Christian Hagist (47, Otto Beisheim School of Management) warnt: „Die Belastung des Bundeshaushalts würde dauerhaft um etwa zehn Prozent steigen. Das bedeutet, dass zukünftig bis zu 28 Prozent aller Steuereinnahmen des Bundes direkt in die Umlage der gesetzlichen Rentenversicherung fließen würden.“ Dafür müsse letztlich der Steuerzahler aufkommen.

Hagist: „Das Rentenpaket ist ein weiterer Akt kurzsichtiger Klientelpolitik zugunsten der älteren Hälfte der Gesellschaft.“

▶︎ Renten-Experte Johannes Geyer (46, DIW) verteidigt hingegen das Festhalten am Rentenniveau von 48 Prozent. Zu BILD: „Das Einhalten des Rentenniveaus ist ein sinnvoller, nachvollziehbarer Schritt, um eine Renten-Untergrenze festzusetzen. Ein Absinken erhöht das Altersarmut-Risiko.“

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