FC Bayern: Erklärt Uli Hoeneß hier beim 14:1-Test Max Eberl sein Transfer-Machtwort? | Sport

25.07.2024 - Perşembe 08:01

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Die Szene des Freundschaftsspiels am Tegernsee spielte sich schon vor Anpfiff ab!

Vor dem 14:1-Test der Bayern am Mittwoch beim Kreisklasse-Klub FC Rottach-Egern sorgten Ehrenpräsident Uli Hoeneß (72) und Sportvorstand Max Eberl (50) mit einer interessanten Begegnung für Getuschel unter den 2750 Zuschauern im Stadion am Birkenmoos.

Was war passiert zum Abschluss des 55-Stunden-Trainingslagers und vor dem Debüt von Vincent Kompany (38) als Bayern-Coach?

Erklärt Hoeneß Eberl hier sein Transfer-Machtwort?

Knapp zehn Minuten vor Anpfiff war der Klub-Patron (lebt nur acht Kilometer entfernt in einer Villa oberhalb von Bad Wiessee) mit seinem schwarzen Audi RS6 am Sportplatz vorgefahren.

Sofort ging Hoeneß auf einen Plausch zu Eberl und Sportdirektor Christoph Freund (47) am Spielfeldrand. Hoeneß und Eberl umarmten sich nicht richtig, aber sie klopften sich freudig auf die Schulter. Die Stimmung war gleich gut!

Gute Laune bei der Begrüßung von Uli Hoeneß, Max Eberl und Christoph Freund (v.r.)

Gute Laune bei der Begrüßung von Uli Hoeneß, Max Eberl und Christoph Freund (v.r.)

Foto: RUIZ

Das übertrug sich auch auf die Atmosphäre – die wirkte zu Beginn wie bei einem lockeren Small Talk. Doch dann wurde es spannend!

Hoeneß begann einen kurzen Monolog, zählte mit nun ernsthafterer Miene an seiner linken Hand mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger die Zahlen von eins bis drei ab.

Um den beiden Sport-Chefs sein kürzliches Transfer-Machtwort zu erklären?

Uli Hoeneß bei seiner Drei-Finger-Geste – links hören Freund und Eberl (verdeckt) zu

Uli Hoeneß bei seiner Drei-Finger-Geste – links hören Freund und Eberl (verdeckt) zu

Foto: RUIZ

Zur Erinnerung: Bei der Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen des SV Seligenporten (Kreisklasse-Verein aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) hatte Hoeneß vergangenen Sonntag klargestellt: „Es kommt überhaupt kein Spieler mehr, wenn nicht vorher ein oder zwei, drei Spieler gehen!“

Seine Begründung: die Einkäufe von Michael Olise (22/kam für 51 Mio. Euro von Crystal Palace), João Palhinha (29/kam für 49,5. Mio. Euro plus Boni vom FC Fulham) und Hiroki Ito (25/kam für 23,5 Mio. Euro vom VfB Stuttgart).

Hoeneß: „Wir haben jetzt drei zusätzliche Spieler, die insgesamt 125 Millionen kosten. 125 Millionen! Und wenn jetzt theoretisch gar keiner weggeht, dann haben wir drei Spieler mehr, dann können wir demnächst mit einem Gelenkbus zu den Spielen fahren.“

Und weiter: „Der Max und der Christoph wissen ganz genau, dass neue Spieler von jetzt an nur kommen können, wenn vorher der eine oder andere prominente Abgang zu verzeichnen ist. Der FC Bayern hat keinen Geld-Scheißer.“

Uli Hoeneß vor Anpfiff des Freundschaftsspiels seiner Bayern gegen Rottach-Egern im Erklär-Modus

Uli Hoeneß vor Anpfiff des Freundschaftsspiels seiner Bayern gegen Rottach-Egern im Erklär-Modus

Foto: RUIZ

Hat Hoeneß den Sport-Chefs diese Ansage mit seiner Drei-Finger-Geste noch einmal persönlich am Tegernsee eingetrichtert?

Nach dem Motto: eins, zwei, drei – jetzt ist Schluss mit Spieler-Shopping, solange ihr kein Geld mit Verkäufen generiert habt.

Jetzt war auch mal Max Eberl mit Erklärungen dran – Uli Hoeneß (r.) hörte gut zu

Jetzt war auch mal Max Eberl mit Erklärungen dran – Uli Hoeneß (r.) hörte gut zu

Foto: RUIZ

Deutlich zu sehen war, dass die Stimmung zwischen Hoeneß, Eberl und Freund in jedem Fall gut ist – keine Spur von Zoff zu erkennen, obwohl die öffentliche Hoeneß-Ansage intern im Verein bei einigen erneut für leichtes Stirnrunzeln gesorgt haben soll!

Als Freund kurz nach dem Hoeneß-Monolog und knapp fünf Minuten vor Anpfiff des Testspiels in Richtung Bayern-Kabine verschwand, unterhielt sich der Ehrenpräsident weiter angeregt mit Eberl.

Dann war wieder Hoeneß an der Reihe und erklärte erneut gestenreich – Eberl nahm die Hände auf den Rücken

Dann war wieder Hoeneß an der Reihe und erklärte erneut gestenreich – Eberl nahm die Hände auf den Rücken

Foto: RUIZ

Dann war der Sportvorstand dran mit Erklärungen – ebenfalls gestenreich. Einmal machte Eberl eine Geste nach dem Motto: höher, immer höher. Darauf reagierte Hoeneß gleich wieder und erklärte mit deutlichen Gesten. Eberl nahm dabei die Hände auf den Rücken.

Kurz vor Anpfiff war die Stimmung wieder gelockert – Hoeneß setzte sich auf eine Bank neben Mediendirektor Stefan Mennerich (56) und Ex-Marketing-Vorstand Jörg Wacker (56). Eberl schaute auf dem Nebenplatz beim Aufwärmen der Ersatzspieler zu.

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Quelle: SID

Das Freundschaftsspiel verfolgte Hoeneß bis zur Pause dort direkt am Spielfeld. Nach der Halbzeit stand er bei Team-Internist Prof. Dr. Roland Schmidt. Mit dem Doc ging der Ex-Präsident auch kurz in die Kabine. Hoeneß scherzte noch mit dem zur Halbzeit ausgewechselten Bryan Zaragoza (22) und tätschelte dem Spanier aufmunternd auf die Schulter.

Dann traf der Klub-Patron auf Serge Gnabry (28/konnte noch nicht spielten nach Bündelriss im linken Oberschenkel vor elf Wochen). Gnabry ist einer der Verkaufskandidaten, doch der Flügel-Star (Vertrag bis 2026) will nicht weg. Die beiden hielten einen kurzen Plausch, bevor Hoeneß das Stadion am Birkenmoos knapp 15 Minuten vor Abpfiff verließ.

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