FC Bayern: Min-jae Kim spricht über Gründe für seine Krise | Sport

21.05.2024 - Salı 19:51

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Immer wieder Fehler!

Min-jae Kim (27) kann die Erwartungen beim FC Bayern bisher nicht erfüllen. Der Verteidiger fiel diese Saison vermehrt durch Fehler auf, erntet dafür immer wieder öffentlich Kritik. Jetzt offenbart er die Gründe für seine Krise.

Kim gegenüber dem koreanischen Portal „Footballist“ und „t-online“: „Als Verteidiger habe ich immer mit Überzeugung gespielt. Doch hier (beim FC Bayern; Anm.d.Red.) waren solche Eigenschaften nicht immer gefragt, was zu inneren Konflikten bei mir führte.“

Zur Erinnerung: Kim (war im Sommer für 50 Mio. Euro vom italienischen Meister SSC Neapel gekommen) machte in der Bayern-Verteidigung immer wieder eine unglückliche Figur. Sinnbildlich dafür war seine Leistung im Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid (2:2).

Beim 1:0 durch Reals Star-Stürmer Vinícius Júnior (23) hatte Kim ihn aus den Augen verloren, war zu weit aus der Kette gerückt. Es sollte nicht sein einziger Patzer des Abends bleiben.

Vorm 2:2-Ausgleich brachte er Reals Rechtsaußen Rodrygo (23) zu Fall. Elfmeter. Vinícius netzte erneut und Bayern muss mit einem Unentschieden ins Rückspiel gehen.

Minjae Kim im Zweikampf mit Reals Rodrygo im Halbfinal-Hinspiel der Champions League

Minjae Kim im Zweikampf mit Reals Rodrygo im Halbfinal-Hinspiel der Champions League

Foto: Getty Images

Selbst sein scheidender Trainer Thomas Tuchel (50) betitelte sein Abwehrverhalten als „zu gierig“. Alles, was Kim zu seiner Leistung nach dem Spiel sagen konnte, war: „Es tut mir so leid.“

Im Rückspiel wurde der Verteidiger erst in der zweiten Halbzeit, bei einer 1:0-Führung, eingewechselt. Real dreht das Spiel. Endstand: 1:2 und das Aus der Bayern.

Im vorletzten Saison-Spiel gegen den VfL Wolfsburg (2:0) gab Tuchel im noch eine Chance, ließ ihn von Anfang an spielen. Doch der Verteidiger wirkte gehemmt.

„Nichts für die Öffentlichkeit“Tuchels letzte Worte als Bayern-Trainer

Quelle: BILD

Kim: „Es gab viele Momente während des Spiels, in denen ich gezögert habe. Weil ich nicht mit voller Überzeugung spielen konnte. Ich habe mich sehr bemüht, das zu zeigen, was der Trainer wollte.“

Den Saisonabschluss gegen die TSG Hoffenheim (2:4) verpasste er dann wegen leichte Kapselverletzung im linken Sprunggelenk.

Kim über sein Saison-Fazit: „Persönlich war es eine nicht zufriedenstellende Saison, und in der nächsten Saison muss ich mich verbessern.“ Und weiter: „Aber jetzt, wenn ich Fehler mache und Schwächen zeige, ist es noch wichtiger, daraus zu lernen.“

Das hofft sicherlich auch der nächste Bayern-Trainer ...

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