FC Bayern: Thomas Müller widerspricht ZDF-Reporter | Sport

12.04.2025 - Cumartesi 21:58

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So richtig einer Meinung waren diese beiden heute nicht.

Nach Bayerns 2:2-Spektakel gegen Borussia Dortmund ist Thomas Müller im kleinen ZDF-Studio vor Ort bei Reporter Boris Büchler zu Gast. Ausgestrahlt wird das Gespräch später im Sportstudio. Dabei zu sehen: Müller ist mit den Frage-Formulierungen des TV-Manns nicht zu hundert Prozent einverstanden.

Beispiel 1: Büchler fragt, ob man sich bei den Bayern ärgern würde, dass man Leverkusens Unentschieden gegen Union nicht nutzen konnte, um den Vorsprung im Meisterrennen auf acht Punkte auszubauen.

Müllers trockene Antwort: „Ja gut, das kommt aufs Mindset an. Wenn man natürlich unbedingt zurückschauen will und etwas Negatives rausziehen will, dann könnte man das als Steilvorlage nutzen, um sich mal so richtig ärgern. Man könnte das Ganze aber auch anders angehen.“

Büchler lacht – und stellt die nächste Frage: „Am Mittwoch wird’s richtig spannend. Wie wird das Wunder von Mailand Wirklichkeit?“

Diesmal widerspricht Müller direkt energisch. „Da habe ich auch noch mal so eine etwas konträre Ansicht. Also ein Wunder braucht’s nicht.“

Büchler hakt nach: „Kleines Wunder?“

Müller: „Da müsste man jetzt in die Definition eines Wunders einsteigen. Also wenn der FC Bayern auswärts ein Spiel mit einem Tor gewinnt oder auch mit zweien, da würde ich erstmal nicht von einem Wunder sprechen. Wir brauchen einfach ein gutes Spiel, das uns bis zur 90. Minute in die Position bringt, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Ein Sieg mit einem Tor Unterschied bringt uns schon mal in die Verlängerung.“

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Quelle: Bild

Der Bayern-Star stellt klar: „Wir brauchen kein Wunder, aber natürlich einen Sieg. Und Inter Mailand ist eine gute Mannschaft, da braucht man nicht drüber reden.“

Schluss mit den unterschiedlichen Ansichten ist damit aber immer noch nicht. Büchler zitiert aus dem Interview von Uli Hoeneß mit der Welt am Sonntag, indem der Bayern-Patron verriet, dass er geträumt habe, dass Thomas Müller ein wichtiges Tor im Champions-League-Finale in München schießt.

Anschließend fragt er: „Träumen Sie auch so wildes Zeug?“ Müller reagiert erneut überrascht, stellt die Gegenfrage: „Ist das so ein wildes Zeug?“

Büchler entgegnet: „Sie müssen ja erstmal dahinkommen, ins Finale.“ Müller lacht: „Ja schon klar, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. Den Traum an sich finde ich eigentlich ganz nett. Ich hatte ihn bisher noch nicht, aber ich finde ihn ganz romantisch und schön.“

Die Stimmung zwischen Müller und Büchler bleibt trotz Uneinigkeiten harmonisch, am Ende verabschieden sich beide herzlich und mit einem Lächeln voneinander.

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