Flüchtlingspolitik bei Lanz: „Reihenweise Versprechen gebrochen!“ | Politik

27.03.2024 - Çarşamba 03:01

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Das war ein Anpfiff allererster Güte! ZDF-Talkmaster Markus Lanz (55) rechnete gestern mit der deutschen Flüchtlingspolitik so gnadenlos ab wie noch kein anderer TV-Moderator vor ihm.

Der Zorn des Talkmasters entlud sich vor allem auf zwei Parteien: „Dort, wo die SPD oder auch die Linkspartei die sogenannten kleinen Leute vermutet, da ist doch der Existenzkampf ganz besonders hart!“, wetterte Lanz. „Und da werden reihenweise Versprechungen gebrochen!“

„Und dann“, so Lanz sichtlich angefressen, „stellt man sich im Wahlkampf hin und erzählt was von Respekt und sagt: Wir nehmen dich ernst. Aber man nimmt sie nicht ernst!“

Ernüchterndste Analyse

„Wir können natürlich, und das ist ja auch sehr nobel von uns, die Fackel der Humanität immer hochhalten“, warnte der Talkmaster. „Aber am Ende treffen Menschen politische Entscheidungen auch in der Wahlkabine aufgrund von ganz praktischen persönlichen Erwägungen!“

Und zwar, so Lanz weiter, „wenn es um die Frage geht: Geht es gerecht zu? Lohnt es sich, zu arbeiten, oder lohnt es sich nicht? Kriegen meine Kinder einen Kita-Platz? Habe ich eine bezahlbare Wohnung? Der Verteilungskampf um diese bezahlbaren Wohnungen wird immer härter!“

Irrste Attacken

Seine Gäste kannten die zunehmend aufgeheizte Stimmung in der Bevölkerung nur zu gut. Über René Wilke (39, Linke), Oberbürgermeister von Frankfurt/Oder, berichtete Lanz: „Er vermeidet es inzwischen, mit dem Fahrrad zu Terminen zu fahren. Zu gefährlich! Es gab Bürger, die ihn auf offener Straße verprügeln wollten.“

Noch schlimmer: „Als Amtsträger muss man heute damit rechnen, dass Morddrohungen kommen“, schilderte Wilken selbst. „Es gab Leute, die mir Fantasien geschickt haben, wie sie mich mit der Axt zerstückeln wollen!“

„Ich habe gezittert“

Olaf von Löwis (70, CSU), Landrat von Miesbach, wollte in Warngau (3700 Einwohner) für ein Containerdorf mit 500 Flüchtlingen werben. Doch nach einer Infoveranstaltung musste er von der Polizei vor wütenden Einheimischen in Sicherheit gebracht werden.

Olaf von Löwis (70, CSU), Landrat von Miesbach

Olaf von Löwis (70, CSU), Landrat von Miesbach

Foto: ZDF

Ein ZDF-Einspieler zeigte, wie der Landrat ausgebuht wurde. Als die Empörung immer heftiger wurde, so von Löwis, „hat die Polizei mich durch den Hintereingang aus dem Saal in ein Polizeiauto geführt. Ich habe gezittert! Traktoren sind auf das Polizeiauto zugefahren! Es gelang aber, einigermaßen sauber rauszukommen.“

Schlimmste Zahlen

Die parteilose, für die Grünen angetretene Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (61) wollte mehr „Möglichkeiten schaffen, um die Menschen zu integrieren“. Doch Landrat von Löwis widersprach sofort: „Wir sind gar nicht mehr in der Lage, zu integrieren. Wir beschäftigen uns überwiegend mit der Unterbringung!“

Auch Lanz schonte die Oberbürgermeisterin nicht: „50 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltkriminalität in Aachen haben keinen deutschen Pass!“, stellte er fest. „Der Anteil an der Bevölkerung liegt aber gerade mal bei 24 Prozent. Das tut richtig weh!“

Die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (61, parteilos)

Die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (61, parteilos)

Foto: ZDF

Alarmierendste Befürchtung

„Es darf nicht so enden wie in den letzten Jahren in Schweden“, mahnte der Migrationsforscher Gerald Knaus (54) zum Schluss. „Ein Land, das sehr offen war, sehr humanitär, und wo es jetzt wirklich eine hohe Zunahme von Kriminalität, auch Drogenkriminalität, gibt!“

Seine eindringliche Warnung: „Angstmachen ist gefährlich, aber wenn sehr viele Menschen in kurzer Zeit kommen und man überfordert ist, ist die Gefahr, dass die Trends in die falsche Richtung gehen. Wenn man die Probleme verschweigt, werden sie wachsen.“

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