Flugzeug-Absturz in Kasachstan: So schafften die Piloten das Wunder | Politik

29.12.2024 - Pazar 02:13

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Todesangst, Schreie – dann die Bruchlandung! Beim Absturz von Flug 8243 in Kasachstan starben 38 Menschen. Doch 29 Insassen überlebten teils schwer verletzt – auch, weil die Piloten Übermenschliches geleistet haben.

Das Flugzeug von Azerbaijan Airlines war auf dem Weg von Baku in die russische Region Tschetschenien. Obwohl die Maschine vom russischen Militär über Grosny beschossen wurde, flog sie noch mehrere Hundert Kilometer über das Kaspische Meer bis nach Kasachstan.

Dort stürzte sie am Mittwoch, fünf Kilometer nordwestlich des Flughafens ab. Wie konnte sie trotz der Beschädigung eine so weite Strecke zurücklegen?

„Eine beachtliche Leistung“

Der Luftfahrtexperte Jakob Wert lobt in BILD den Einsatz der Piloten: „Angesichts des Flugverlaufs und der versuchten Landung scheint das Flugzeug aber stark außer Kontrolle geraten zu sein.“

Das Wrackteil ist nach dem Flugzeugunglück mit Flatterband abgesperrt

Das Wrackteil ist nach dem Flugzeugunglück mit Flatterband abgesperrt

Foto: Uncredited/The Administration of Mangystau Region/AP/dpa

Es sei „eine beachtliche Leistung der Piloten, die schwerbeschädigte Maschine über das Kaspische Meer bis kurz vor Aktau gebracht zu haben“, so Wert.

▶︎ Wäre das Flugzeug über dem offenen Meer abgestürzt, hätte das womöglich für alle Passagiere den sicheren Tod bedeutet. So konnten sich die Rettungskräfte nahe dem Flughafen in Aktau unmittelbar nach dem Absturz um die schwer verletzten Passagiere kümmern.

Passagiere im Heck hatten Glück

Laut Experte Wert hatten die Passagiere im Heck des Flugzeuges besonderes Glück. „Die Embraer E190 ist mit der Front zuerst aufgeschlagen, wodurch die vordere Hälfte den Großteil der Aufprallenergie abgefangen hat.“

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Dennoch warnt Wert, generell anzunehmen, dass die hinteren Sitze im Flugzeug sicherer wären als die vorderen. Zu BILD sagt er: „Ein Flugzeug kann auch mit dem Heck zuerst aufkommen, so zum Beispiel bei Asiana Airlines Flug 214 im Jahr 2013 geschehen.“

Damals befanden sich alle Todesopfer und fast alle Schwerverletzten im hinteren Teil der Maschine. Wert: „Man kann daher nicht sagen, dass bestimmte Sitzplätze bei einem Unfall sicherer sind als andere.“

Wie kam es überhaupt zum Absturz?

Aserbaidschan warf dem Regime von Wladimir Putin (71) nach dem Absturz vor, die Maschine versehentlich mit einer Luftabwehr-Rakete stark beschädigt und ihr anschließend die Notlandung verweigert zu haben. Aus diesem Grund mussten die Piloten aufs offene Meer in Richtung Aktau (450 Kilometer entfernt in Kasachstan) fliegen.

Putin hat sich inzwischen bei dem Aserbaidschan-Präsidenten Ilham Aliyev für den Vorfall entschuldigt – ohne allerdings die Theorie von der verweigerten Notlandung zu bestätigen.

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