Fortuna Düsseldorf schaut bei Yannik Engelhardt in die Röhre | Sport

18.07.2026 - Cumartesi 05:33

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Das waren noch Zeiten... In der Saison 2023/24 begeisterte Fortuna noch ihre Fans, zwei Jahre danach steht sie vor mindestens einem Jahr in der 3. Liga. Mittendrin damals: Yannik Engelhardt (25).

Der zentrale Mittelfeldspieler war zuvor von Freiburg II gekommen und entpuppte sich als absoluter Mega-Deal von Klaus Allofs (69). Für nur 600.000 Euro bekam der Ex-Manager Engelhardt, der zu einem der besten Spieler in der 2. Liga wurde – und der nach dem verpatzten Aufstieg mit Fortuna Düsseldorf völlig zu Recht selbst den Sprung nach oben schaffte.

Der Deal von Yannik Engelhardt (25) war einer der besten von Klaus Allofs (69) bei Fortuna

Foto: picture alliance/dpa/Revierfoto

Nachdem er dem Klub sportliche Freude bereitet hatte, machte Engelhardt ihm auch noch die Tasche voll, für acht Millionen Euro ging er zum damaligen Serie-A-Aufsteiger Como. Der Haken daran: Von den 7,4 Mio. Gewinn musste Fortuna 40 Prozent an seinen Ex-Klub Freiburg abdrücken, also knapp drei Mio.. Doch immerhin gab es durch eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn bis 15 Prozent die Möglichkeit, noch mehr Geld in der Zukunft einzunehmen. Doch der Traum ist nun geplatzt.

Nur bei Transfer-Plus wäre Engelhardt-Kohle geflossen

Nach seinem Leih-Jahr in Gladbach wird Engelhardt jetzt Como, mittlerweile Champions-League-Verein, endgültig verlassen und nach Freiburg zurückkehren. Leider hat es der Ex-Fortune aber nicht geschafft, seinen Marktwert hochzuschrauben, für sieben Mio. Euro geht er laut „Sky“ zurück ins Breisgau – und deswegen sieht Düsseldorf keinen Cent.
Denn auch bei dieser Weiterverkaufsklausel gilt: Für den Überschuss ab acht Mio. hätte der Neu-Drittligist die zehn bis 15 Prozent erst erhalten. Da Como nun Engelhardt mit einem Minus verkauft, geht kein Geld in die Fortuna-Kasse – auch wenn sie das in der 3. Liga so sehr gebraucht hätte.

Übrigens: Nach BILD-Informationen wäre auch für den Fall, dass Freiburg deutlich mehr bezahlt hätte, nur ein Teil der Summe in Düsseldorf gelandet, denn auch beim Weiterverkauf wäre der Bundesligist mit 40 Prozent beteiligt worden. So schaut Fortuna bei Engelhardt in die Röhre – was aber nichts daran ändern wird, dass er für den Klub ein Riesen-Glücksfall war.

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