Fortuna Düsseldorf: So schwach ist Klaus Allofs‘ Aufstiegs-Alibi | Sport

14.10.2025 - Salı 05:19

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Klaus Allofs (68) hat als Manager von Fortuna Düsseldorf viel Gutes bewirkt - aktuell ist er aber nicht der Zauberer, sondern der große Zauderer...

In dieser Saison hat sich der Klub entschlossen, offen über das Aufstiegs-Ziel zu sprechen. Dass das nach 8 Spieltagen weit weg ist, gehört zum einkalkulierten Risiko, trotzdem gibt es von Außen keinerlei Vorwürfe, dass Fortuna Klartext gesprochen hat. Dennoch macht der Verein selbst daraus ein immer größeres Thema, das schädliche Züge annimmt.

So schwach ist Allofs‘ Aufstiegs-Alibi!

Daniel Thioune (51) hatte vor seiner Entlassung als Erster Kritik an der Ziel-Aussprache geübt - sicher auch, um die schlechten Leistungen zu rechtfertigen. Allofs sagte dann in einem „Sportschau“-Interview sogar, die Ambitionen seien „von Außen reingetragen“. Am Dienstag legte der Sportvorstand dann auch noch beim Business-Forum vor über 100 geladenen Partnern nach - völlig ohne Not.

[-->Boss Alexander Jobst (51) hatte zuvor gesagt, der Aufstieg bleibe das Fortuna-Ziel - er verzichtete bewusst dabei auf eine Zeitangabe. Allofs nahm die Aussage seines Vorstands-Kollegen später auf der Bühne auf, sprach selbst von einer Uneinigkeit, die in einem Mantra besteht, das der Manager schon ewig runterbetet, aber zwei ganz große Probleme beinhaltet.

Allofs besteht darauf, dass klar ist, woran niemand gezweifelt hat. Dass es neben Düsseldorf noch „andere Mannschaften gibt, die sich berechtigte Hoffnungen machen dürfen“ und die 2. Liga sehr eng sei. Bei allem Optimismus in der Sommerpause hat keiner mit einem Durchmarsch gerechnet oder sah den Aufstieg als Pflicht an. Und was ändert sich eigentlich, wenn andere das gleiche Ziel haben? GAR NICHTS! Die einzige Aufgabe, die man hat, ist, alles dafür zu tun. Und nicht, es immer wieder einzuschränken, um eine Entschuldigung für den Fall des Misserfolgs parat zu haben.

WM-Quali in Afrika: Seltsame Fehlentscheidung in letzter Minute!

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[-->Quelle: SPORTDIGITAL FUSSBALL09.10.2025

Und die legt sich Allofs mit einem anderen Argument zurecht, das der Verein selbst widerlegt. Die Klub-Legende führte beim Business-Forum als weitere Einschränkung mal wieder an, dass es in der Liga Vereine gäbe mit besseren finanziellen Möglichkeiten. Was soll da Tabellenführer Elversberg eigentlich erst sagen? Und: Fortuna ist längst nicht mehr die arme Kirchen-Maus, sondern hat sich - dank Allofs‘ starken Transfer-Einnahmen - in Sachen Kohle sehr stark entwickelt.

Das bestätigte auch Finanzboss Arnd Hovemann (51) auf BILD-Nachfrage, nachdem er einen Top-Gewinn von 3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2024/25 bekanntgeben konnte: „Zu jammern, wäre jetzt sicherlich das falsche Signal. Wenn Schalke und Hertha es mit ihren Möglichkeiten schaffen würden, sich vernünftig aufzustellen, überholen die uns ruck, zuck, das ist so. Hannover müsste man auch nennen, aber es wäre jetzt nicht mein Credo, zu sagen, dass es bei denen so einfach geht und bei uns nicht. Wir sind da oben im oberen Drittel dabei.“

[-->Allofs verrennt sich gerade im Ziel-Thema, macht damit auch den Eindruck, als sei er vom Aufstieg nicht überzeugt - und baut sich ein Netz an Entschuldigungen für den Fall, dass es nicht klappt. Damit schafft er sich ein Alibi, aber auch anderen. Der Manager (Vertrag läuft am Saisonende aus) betont immer, er würde selbst lieber zu hohe Ziele haben und die korrigieren müssen als zu niedrig anzusetzen - den Eindruck vermittelt er aktuell aber überhaupt nicht. Das kommt übrigens auch bei vielen im Verein nicht gut an...

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