Frankreichs Schuldenberg: Macron so pleite wie einst die Griechen! | Politik

30.11.2024 - Cumartesi 06:49

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Der Strom viel billiger als in Deutschland, das Renteneintrittsalter viel niedriger, die Steuern für Familien auch. Dazu die glanzvollen Olympischen Sommerspiele in Paris. Und am Ende die Frage: Wie kann sich Frankreich das eigentlich alles leisten?

Die Antwort kennt die „Grande Nation“ seit dieser Woche: Gar nicht!

Unser Nachbar hat deutlich über seine Verhältnisse gelebt. Der Schuldenberg ist auf unfassbare 3,2 Billionen Euro angewachsen, 112 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Heißt: Das gesamte Geld, das Frankreichs Volkswirtschaft im Jahr erarbeitet, würde nicht mehr für das Schuldenloch reichen. Zum Vergleich: Trotz lahmender Wirtschaft beträgt die deutsche Verschuldung 63 Prozent vom BIP.

Die Quittung: Frankreich muss deutlich höhere Risikoaufschläge für seine Staatsanleihen zahlen. Der Abstand war zuletzt in der Euro-Krise 2012 so hoch. Bitter für Staatspräsident Emmanuel Macron: Die Aufschläge sind sogar höher als für den einstigen Pleite-Kandidaten Griechenland, der inzwischen besser haushaltet und mit niedrigeren Zinsen belohnt wird.

Regierungschef warnt vor Finanzmarkt-„Sturm“

Sind die nervösen Zuckungen am französischen Aktienmarkt (vor allem Bankenwerte unter Druck) nur die Vorboten für eine richtig fette Finanzkrise?

Davor warnen nicht etwa pessimistische Analysten, sondern Frankreichs Premierminister persönlich: „Es wird einen großen Sturm geben“, sagte Michel Barnier, „und sehr heftige Turbulenzen an den Finanzmärkten.“ Wenn nicht doch noch schnellstens eine Mehrheit für seine Sparvorschläge von 60 Milliarden Euro zusammenkäme.

Für Frankreichs Regierungschef Michel Barnier (73), hier mit Ehefrau Isabelle Altmayer, wird die politische Luft immer dünner

Für Frankreichs Regierungschef Michel Barnier (73), hier mit Ehefrau Isabelle Altmayer, wird die politische Luft in Paris immer dünner

Foto: THOMAS SAMSON/AFP

Nach Mehrheit sieht es allerdings nicht aus: Die Linksparteien sind u.a. strikt gegen Einsparungen bei der Rente, haben den Daumen über Barnier schon gesenkt. Die rechtsnationale Partei „Rassemblement National“ (hervorgegangen aus Marine Le Pens „Front National“) pokert noch. Am Donnerstag setzte sie schon mal durch, dass Barnier auf die angekündigte Erhöhung der Stromsteuer verzichtet. Dabei ist sein Sparziel bereits an der Untergrenze: Das Haushaltsdefizit soll 2025 lediglich von 61, auf 5 Prozent gesenkt werden.

Der Druck wächst: Ohne Einigung könnte der Mitte-Rechts-Politiker, der sich als Brexit-Unterhändler der EU einen Namen gemacht hat, noch vor Weihnachten stürzen. Theoretisch kann es sogar bereits kommende Woche zum Misstrauensvotum kommen.

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