Für Öko-Freiwillige: Behörde bucht Seminare bei Klima-Chaoten | Politik

30.05.2024 - Perşembe 12:36

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Die einen sind radikale Klima-Chaoten, die anderen linksextreme Hausbesetzer. Für die Stadt Hamburg aber kein Hindernis, dort Seminare für junge Menschen im Freiwilligen-Jahr zu organisieren.

Bundesweit gibt es rund 3000 Einrichtungen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) anbieten, dabei können sich Menschen im Alter von 16 bis 26 engagieren und vor allem orientieren. Themen: Natur- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit.

In der Hansestadt genehmigt und bucht die grün geführte Umweltbehörde als Trägerin Seminare für die jährlich rund 80 FÖJler. Die führen u. a. zur Loki-Schmidt-Stiftung, Greenpeace, zur Tafel.

Doch auch ins ganz linke Spektrum!

► 2022 listet der Senat auch einen Besuch bei „Extinction Rebellion“ auf. Die Klima-Krawallos blockieren Straßen, Brücken, färben Gewässer grün. Im April ließ sich Aktivistin Greta Thunberg (21) in den Niederlanden festnehmen, als sie mit der Gruppe eine Autobahn besetzte.

Polizisten führen Aktivistin Greta Thunberg bei einer Demo von „Extinction Rebellion“ in den Niederlanden ab

Polizisten führen Aktivistin Greta Thunberg bei einer Demo von „Extinction Rebellion“ in den Niederlanden ab

Foto: ANP/AFP via Getty Images

Junge Freiwillige bei den Klima-Kriminellen! Was soll das? Eine Sprecherin der Hamburger Umweltbehörde zu BILD: „Der im April 2022 durchgeführte Workshop mit Extinction Rebellion (XR) dauerte 1,5 Stunden. Thema des Seminars war ,Leben in der Stadt’, Thema dieser Themengruppe war ,Hamburg – friedliche Stadt?’.“

In dem Workshop sei es um „Strukturen von Organisationen der Klimabewegung, die Auseinandersetzung/Diskussion zu legalen Protestformen sowie die Erfahrung mit diesen Protestformen“ gegangen. Es fand laut Behörde „ausdrücklich“ keine Aufforderung zur Teilnahme an Aktionen von „XR“ statt.

► Laut Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU besuchten FÖJler im Jahr darauf dann auf Geheiß der Stadt das Linksextremen-Zentrum „Rote Flora“. Von dort wurden 2017 die brutalen Angriffe auf Polizisten während des G-20-Gipfels organisiert, immer wieder kam es zur Gewalt!

Polizisten während des G-20-Gipfels in Hamburg vor dem autonomen Zentrum Rote Flora. Hier besuchten die FÖJler die „offene Küche“

Polizisten während des G-20-Gipfels in Hamburg vor dem autonomen Zentrum Rote Flora. Hier besuchten die FÖJler die „offene Küche“

Foto: picture alliance / NurPhoto

Eine Sprecherin: „Es fand kein Seminar statt, sondern es handelte sich um einen Besuch der offenen Küche in der Roten Flora als freiwilliges Angebot am Abend.“ Minderjährige FÖJ-Kräfte hätten nicht teilgenommen, „eine Führung/Input durch die Rote Flora fand nicht statt.“

CDU: kein Steuergeld mehr für Besuche bei Links-Extremen!

Warum dann überhaupt eine Veranstaltung in dem bundesweit bekannten Linksextremen-Zentrum? Für die CDU ein Skandal! Experte Stephan Gamm: „Seminare bei radikalen Verbrecherorganisationen wie Extinction Rebellion, Besuche in der Roten Flora oder Workshops für zivilen Ungehorsam dürfen nicht mit Steuergeldern finanziert werden.“

Gamm hat Zweifel an der Sinnhaftigkeit: „Der Bildungsauftrag, der durch das freiwillige ökologische Jahr erzielt werden soll, kann so nicht erreicht werden. Ich erwarte vom zuständigen Senator Jens Kerstan, dass die ausgegebenen Mittel in Zukunft nur noch Organisationen und Vertretern zukommen, die auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen.“

Die Stadt Hamburg zahlt allein für die Seminare jährlich rund 35 000 Euro, dazu die Kosten des Personals, das in der Behörde für die FÖJ-Trägerschaft arbeitet.

Der größte Batzen kommt vom Bund: 174 600 Euro zahlte das Familienministerium 2023 an Hamburg, 2020 waren es 191 800 Euro. Diese Gelder werden „anteilig auch für die Seminaraufwendungen eingesetzt“, heißt es aus der Behörde.

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