Fußball: Drittliga-Profi grölt Dynamo-Schmählied beim Weihnachtssingen | Sport

26.12.2024 - Perşembe 23:19

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Von wegen besinnliches Fest...

Beim Weihnachtssingen im Stadion von Energie Cottbus sangen auch die Drittliga-Profis kräftig mit. Phil Halbauer (26) schoss dabei allerdings übers Ziel hinaus.

Der Linksaußen grölte auf der Bühne voller Inbrunst ein Schmählied, das so gar nichts mit Weihnachten zu tun hat. Sondern eher die „Fan-Liebe“ zum sächsischen Konkurrenten zum Ausdruck bringt.

„Dydydydydydy nananananana momomomomomo, Scheiß Dynamo!“

Dass gegnerische Anhänger diese Strophen bei Spielen gegen Dresden anstimmen, ist nichts Ungewöhnliches. Aber dass sich ein Spieler dazu hinreißen lässt, ist in der Branche unüblich und zeugt nicht gerade von Cleverness und sportlicher Fairness. Zumindest seine Teamkollegen hielten sich dabei zurück.

[-->Dynamo Dresden Spitzenreiter vor Energie Cottbus

„Ich bin live dabei, ich kann alle Lieder von früher noch. Oh Tannenbaum, Kling Glöckchen Klingeling, ich kann alles“, hatte Halbauer, der zuvor noch beim 1:1 in Ingolstadt für Energie Cottbus traf, vor dem Weihnachtssingen in der Lausitzer Rundschau kundgetan.

Spätestens jetzt wissen alle: Er kann auch noch mehr. Das dürfte auch Dynamo nicht verborgen geblieben sein.

Das Hinspiel hatte Dynamo gegen Cottbus nach 0:2-Rückstand noch 4:2 gewonnen

Das Hinspiel hatte Dynamo gegen Cottbus nach 0:2-Rückstand noch 4:2 gewonnen

Foto: Robert Michael/dpa/ZB<!-->

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Vielleicht lag's ja auch daran, dass Dynamo seinen Cottbusern Dank eines 3:0-Sieges in Unterhaching am letzten Hinrunden-Spieltag noch die Tabellenführung in der 3. Liga entrissen hat.

Was allerdings nichts daran ändert, dass Energie als Aufsteiger eine bockstarke Saison spielt und vom Durchmarsch in die 2. Liga träumen kann.

Für zusätzliche Würze beim nächsten Ost-Derby gegen Dynamo Dresden dürfte Halbauers Gesangs-Einlage jedenfalls gesorgt haben. Das steigt schon am zweiten Rückrunden-Spieltag (25. Januar) im Cottbuser Leag Energie Stadion.

Würze vorm Ost-Derby

Dann kommt's zumindest für die Profis auf dem Rasen allerdings auf andere Dinge an als auf mehr oder weniger gute Gesangsqualitäten.

Bei aller Rivalität dürfte eins allerdings ziemlich sicher sein: Sollten am Ende tatsächlich beide Teams den Aufstieg schaffen, wären darüber wohl auch die jeweils gegnerischen Fanlager nicht böse. Schließlich würde so ein Ost-Derby auch in der 2. Liga ziehen. Egal, wer was singt...

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