Fußball-EM 2024: Schottland-Star wäre im Training fast verblutet | Sport

16.06.2024 - Pazar 15:24

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Das hätte ganz böse ausgehen können!

John McGinn (29) spielte mit Aston Villa eine überragende Premier-League-Saison, führte den Birmingham-Klub als Kapitän erstmals seit 1983 in die Champions League. Und auch in der schottischen Nationalmannschaft, die heute Abend zum EM-Auftakt auf Deutschland trifft (21 Uhr/ZDF, Magenta und hier im BILD-Liveticker), ist der zentrale Mittelfeldspieler fester Bestandteil.

Doch beinahe wäre die Karriere des Schotten schon ganz früh beendet gewesen – und es hätte noch viel schlimmer kommen können.

[-->2015, McGinn spielte damals noch für seinen Jugend-Klub St. Mirren, erlitt er eine böse Verletzung. Im Training führte McGinn einen Zweikampf mit Steven Thompson (45), fiel dabei auf den Boden und warf auch eine Plastikstange um.

Eine Stange, wie sie auf jedem Fußballplatz zu finden ist – fürs Athletik- oder Technik-Training. Die Stangen sind unten angespitzt, um im Rasen steckenzubleiben.

Mitspieler Thompson wollte die Stange zurück in den Boden rammen. Und übersah dabei McGinn! Plötzlich steckte die Stange nicht im Boden – sondern in McGinns Oberschenkel!

Der Schottland-Star im Gespräch mit „TalkSport“: „Der Stab drang sieben Zentimeter tief in mein Bein ein. Der Chirurg sagte mir später, ich könne von Glück sagen, dass ich noch am Leben sei.“

McGinn im Schottland-Training – eine Stange wie rechts zu sehen, hätte den Mittelfeldspieler beinahe die Karriere gekostet

McGinn im Schottland-Training – eine Stange wie rechts zu sehen, hätte den Mittelfeldspieler beinahe die Karriere gekostet

Foto: Robert Perry/AP<!-->

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Und weiter: „Die Stange verfehlte die Oberschenkelarterie nur um einen Millimeter. Ich wäre innerhalb von einer Minute verblutet.“ Die Arterie (Latein: arteria femoralis) verläuft auf der Innenseite des Beins, versorgt den Oberschenkel mit Blut.

Mehr Glück für McGinn: Die Stange verfehlte auch die wichtigen Muskeln im Oberschenkel. Das hätte den Heilungsprozess sonst deutlich verlängert. Der Mittelfeldspieler fiel „nur“ drei Monate aus.

McGinn: „Ich habe eine Narbe davongetragen, es hätte aber viel schlimmer ausgehen können.“

Ehefrau von United-StarSIE ist die Spielerfrauen-Queen Schottlands

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[-->Quelle: BILD14.06.2024

So startete McGinn durch, verließ St. Mirren im Sommer nach seiner schweren Verletzung in Richtung Hibernian. 2018 wechselte er zu Aston Villa, zählt mittlerweile zu den besten Spielern der Premier League.

Und will es am Freitagabend auch der deutschen Nationalmannschaft bei der EURO schwer machen ...

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