Fußball: Zweitliga-Trainer sucht Millionen-Sponsor | Sport

07.10.2025 - Salı 01:37

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Thomas Stamm (42) kämpft mit Aufsteiger Dynamo Dresden ums Überleben in der 2. Bundesliga. Jetzt sucht der Chefcoach einen Millionen-Sponsor.

Es geht allerdings nicht um neue Spieler, sondern um das Geläuf, auf dem die Profis kicken. Denn mit dem Herbst kommt das Schmuddelwetter – und damit auch die Zeit der strapazierten, tiefen und rutschigen Spielflächen.

KSC-Trainer Christian Eichner (42) meinte nach dem 3:3 letzten Samstag in Dresden: „Auf dem Untergrund war es für beide Teams nicht ganz einfach, einen guten Ball zu spielen.“

Dazu kommt im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion eine Besonderheit. „Es ist sehr steil und sehr laut. Doch dadurch kommt wenig Sonne rein“, erklärt Stamm. Bedeutet: Der Rasen trocknet und wächst nicht so gut.

Der Schweizer weiter: „Es ist auch nicht so, dass wir den kompletten Platz mit UV-Lampen beleuchten können. Das ist eine Kosten-Frage. Wir sind ein Zweitligist, der gerade aufgestiegen ist.“

Dynamo-Trainer Thomas Stamm würde sich einen Hybrid-Rasen wünschen. Weiß aber, dass der nicht finanzierbar ist

Dynamo-Trainer Thomas Stamm würde sich einen Hybrid-Rasen wünschen. Weiß aber, dass der nicht finanzierbar ist

Foto: dpa

Dann bricht Stamm eine Lanze für die Stadion-Greenkeeper: „Die Jungs, die hier sind und arbeiten, machen einen echt guten Job. Aber es gibt eben ein paar Punkte, dass der Platz so ist, wie er ist. Wir müssen mit der Thematik umgehen.“

Einen Verbesserungs-Vorschlag hat der Cheftrainer dann aber doch: „Das Einzige, was in so einem Stadion helfen würde, wäre ein Hybrid-Rasen. Das würde uns freuen und die Stadionprojektgesellschaft wahrscheinlich auch.“

Zur Erklärung: Ein sogenannter Hybrid-Rasen ist ein Naturrasen, der mit künstlichen Fasern verstärkt und damit robuster und belastbarer wird. Einige Bundesligisten wie Bayer Leverkusen, RB Leipzig, der VfL Wolfsburg oder Borussia Dortmund verwenden ihn in ihren Arenen.

Bei einem Hybrid-Rasen wäre die Standfestigkeit der Spieler größer, würden Fußballschuhe keine Löcher mehr in den Platz reißen

Bei einem Hybrid-Rasen wäre die Standfestigkeit der Spieler größer, würden Fußballschuhe keine Löcher mehr in den Platz reißen

Foto: dpa

„Das wird aber bei uns nicht passieren“, bremst Stamm die Hoffnung gleich aus. Und erklärt auch warum: „Dann müssten alle Konzerte und Events abgesagt werden.“ Das ist tatsächlich undenkbar.

Denn mit Auftritten absoluter Super-Stars wie Frei.Wild, Robbie Williams, Rammstein, Helene Fischer oder Andreas Gabalier, Eishockey-Open-Air-Spielen oder dem jährlichen Adventskonzert des Dresdner Kreuzchores hat sich das Wohnzimmer von Dynamo Dresden als Event-Location längst deutschlandweit einen Namen gemacht, zieht so hunderttausende Fans und Touristen an.

„Ein Hybrid-Rasen würde helfen“

Und trotzdem hat Stamm eine Idee – oder vielmehr einen Traum: „Um einen Hybrid-Rasen zu wechseln, müsste man um die 600.000 Euro in die Hand nehmen. Macht man das zweimal im Jahr, sind es dann 1,2 Millionen. Ein Schnäppchen quasi.“

Zum Vergleich: Ein normaler Rasenwechsel, wie er in Harbig-Stadion jährlich ein- bis zweimal stattfindet, kostet reichlich 100.000 Euro.

Deshalb meinte der Dynamo-Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Karlsruhe-Spiel mit einem Grinsen im Gesicht zu den Journalisten: „Wenn Sie jemanden kennen, der das Geld zuschießt, dann könnten wir es machen und hätten alle Freude mit einem sehr guten Platz. Wer da gute Kontakte hat, soll auf mich zukommen und sich melden.“

Man muss ja auch mal träumen dürfen...

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