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Gefährlich für die Ukraine!: Kim und Putin bauen neue Mega-Brücke | Politik
10.11.2025 - Pazartesi 05:45
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Pjöngjang/Moskau – Die neue Putin-Kim-Brücke von Russland nach Nordkorea nimmt immer mehr Gestalt an!
Das Mega-Bauprojekt der Despoten Wladimir Putin (73) und Kim Jong-un (41) wächst rasant: Ein aktueller Report beschreibt detailliert die Fortschritte der vergangenen sechs Monate der Konstruktion der ersten Straßenbrücke zwischen Russland und Nordkorea, berichtet das US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“.
Der neue Verbindungskomplex zwischen den beiden Diktaturen soll laut russischen Staatsmedien nach Fertigstellung (inklusive Zufahrtsstraßen) fast fünf Kilometer lang sein und wird über den Tumen-Fluss entlang der gemeinsamen Grenze gebaut, wie Satellitenbilder zeigen, die jetzt vom „Center for Strategic and International Studies“ (CSIS), einer Denkfabrik in Washington (USA), ausgewertet wurden.
Enormes Tempo
Eine Satellitenaufnahme vom Mai 2025 zeigt die Großbaustelle am Fluss Tumen, der Nordkorea (links) von Russland (rechts) trennt. Es ist zudem (links oben) die Eisenbahnbrücke zu sehen, die bisher einzige Verbindung zwischen den beiden Ländern
Eine Aufnahme vom 27. September zeigt, mit welchem Tempo die Brücken-Bauarbeiten vorangetrieben werden. Geht es so schnell weiter, wird das Projekt bald abgeschlossen sein
Die CSIS-Analyse zeigt: Auf russischer Seite ist der Bau inzwischen etwa 110 Meter in den Fluss vorangeschritten, inklusive der Tragpfeiler, die konzipiert wurden, um die Brückenpfeiler zu stützen.
Auf Nordkorea-Seite reicht die Baustelle fast 150 Meter in den Tumen. Sechs Brückenpfeiler sind an Land errichtet und Fundamente für zwei weitere Tragpfeiler ausgehoben. Die Arbeiter haben auch schon die Rampe fertiggestellt, die das Brückendeck mit der Straße verbindet.
Fünf Quadratkilometer großer Komplex
Laut des US-Mediums sei ebenfalls ein neuer Grenzkomplex im Bau, der etwa fünf Quadratkilometer groß sein soll.
Das Gelände umfasst ein Lagerhaus, ein Zollgebäude, eine Fahrzeugwerkstatt und verschiedene Nebengebäude sowie einen umliegenden Parkplatz, der laut den Autoren wahrscheinlich für Lkw-Übergaben vorgesehen ist (die Fahrer werden an der Grenze ausgetauscht, da sie das jeweils andere Land nicht befahren dürfen).
Reger Austausch: Vor wenigen Tagen erst besuchte eine Delegation von Putins Militär unter der Leitung des Vize-Verteidigungsministers Wiktor Goremykin (66, Mitte) Nordkorea
„Das Tempo, mit dem die Straßenbrücke gebaut wird, und der weiterhin rege Zugverkehr im zuvor ruhigen Rangierbahnhof zwischen beiden Ländern zeigen klar, wie wichtig der Ausbau des Handels während des andauernden Kriegs Russlands gegen die Ukraine geworden ist“, erklären die CSIS-Analysten.
Wie gefährlich wird die neue Brücke für die Ukraine? Können Waffen und Munition bald schneller Kims Reich verlassen?
Nordkorea-Experte Frederic Spohr zu BILD: Wegen der schlechten Straßen in Nordkorea sei „es schwierig, Waren ins Landesinnere zu bringen oder heraus zu transportieren“. Deswegen rechne der Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Seoul „nicht damit, dass es direkten Einfluss auf den Angriffskrieg“ habe.
Aber: „Das Projekt zeigt, wie ambitioniert die Staaten ihre Kooperation vorantreiben. Außerdem gehe ich davon aus, dass man den Handel per Lkw zwischen den beiden Ländern noch schlechter beobachten kann. Verstöße gegen Sanktionen, an die sich Russland ohnehin nicht mehr hält, sind so noch schwieriger aufzudecken.“
Und weiter: „Bisher konnten beispielsweise russische Schiffe auf Sanktionslisten gesetzt werden – so ein Risiko könnte Russland mit der Brücke umgehen.“
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